Home Cluster Innovationslandschaft Download
11/2009 CeChemNet-Lenkungsausschuss tagte in Halle und begrüßte als Gäste Vertreter der Europäischen Investitionsbank, der Investitionsbank Sachsen-Anhalt sowie Finanzminister Bullerjahn

Am 30. November 2009 fand auf Einladung der Investitionsbank und des Finanzministeriums Sachsen-Anhalt ein Treffen zwischen dem Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank, Herrn Dr. Kollatz-Ahnen und Finanzminister Jens Bullerjahn sowie Herrn Manfred Maas, dem Sprecher der IB statt.

Das Ziel der Gespräche bestand darin, neue Möglichkeiten der Kofinanzierung von Landesprogrammen mit der Unterstützung von IB und EIB auszuloten. Darüber hinaus wurde vereinbart, konkrete Lösungsansätze, die von der Europäischen Investitionsbank bereits in anderen Bereichen angewandt werden, hinsichtlich ihrer Nutzung für Sachsen-Anhalt zu bewerten.

Im Rahmen der intensiven Diskussion wurde deutlich, dass eine Reihe von Ansatzpunkten bestehen, Fördermöglichkeiten, insbesondere Darlehensprogramme von Seiten der Europäischen Investitionsbank und IB, gemeinsam zu entwickeln.

In der anschließenden Sitzung des Netzwerkes CeChemNet, in dem die führenden Chemieparks Ostdeutschlands zusammenarbeiten, wurden Wege aufgezeigt, wie zukünftig sowohl Großvorhaben als auch Programme für mittelständische Unternehmen konzipiert und begleitet werden können.


11/2009 Wirtschaftskonferenz im Burgenlandkreis mit Ministerpräsident Böhmer

Am 25. November 2009 lud der Burgenlandkreis zur siebenten Wirtschaftskonferenz. Unter dem Motto „Gesunder Landkreis mit Geschmack und Energie“ stellten sich vier im Landkreis aktive Netzwerke vor, darunter die Branchenvertreter aus Gesundheit, Logistik, Elektro sowie Chemie/Kunststoffe. Dr. Peter Schwarz, Vorsitzender der Geschäftsführung der ZSG Zeitzer Standortgesellschaft stellte die CeChemNet-Aktivitäten insbesondere im Bereich der nachhaltigen Standortentwicklung vor. Unter den Gästen war auch Ministerpräsident Böhmer, der betonte, dass mittelständische Unternehmen ihre Kräfte bündeln müssen. Für ein Land wie Sachsen-Anhalt sei dies besonders wichtig, hätten doch hier nur zehn Prozent aller Wirtschaftseinheiten mehr als 20 Mitarbeiter, so der Regierungschef.


11/2009 Hallesche Universität und Chemiekonzern Dow setzen Kooperation fort

Vertreter der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
(MLU) und der Dow Olefinverbund GmbH trafen sich am 16.11.2009 um den Kooperationsvertrag zwischen beiden Einrichtungen für das Jahr 2010 zu unterzeichnen. Bestandteil des Vertrags sind u. a. zwei für das Wintersemester vergebene Leistungsstipendien. Die Zusammenarbeit zwischen Sachsen-Anhalts größter Hochschule und dem internationalen Chemieunternehmen besteht seit fünf Jahren. Die MLU ist eine von europaweit vierzehn Hochschulen, mit denen Dow eine Partnerschaft pflegt.


11/2009 Netzwerk der Europäischen Chemieregionen tagt in Lüttich - Die Kooperation von europäischen Chemieclustern bei Forschung und Innovation soll gestärkt werden

Das Netzwerk der Europäischen Chemieregionen (ECRN) traf am 6. November 2009 auf Einladung der Region Wallonien im belgischen Lüttich zu seinem inzwischen 7. Kongress zusammen. Zentrales Thema der Konferenz war der Austausch über Fragen der Sicherung der Innovationsentwicklung in der chemischen Industrie.

„Voraussetzung für eine auch in 15 Jahren erfolgreiche europäische Chemie ist ihre Fähigkeit, Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit anzubieten. Die Chemie muss ‚Innovationstreiber’ für andere Branchen bleiben. Hier sehen wir uns als Regionen in einer besonderen Verantwortung“, sagte der Präsident des Regionen-Netzwerkes, Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff.


10/2009 Chemie- und Industriepark Zeitz: Einweihung Stärkefabrik

Am 28. Oktober 2009 ist im Zeitzer Industriepark eine neue Weizenstärkefabrik in Betrieb gegangen. Der Betreiber, die neugegründete Food Retail and Production CS GmbH, investierte rund 50 Millionen Euro in das Werk im Burgenlandkreis. Jährlich sollen hier rund 130.000 Tonnen Weizen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu Stärkeprodukten verarbeitet werden. Abnehmer sind die Lebensmittel-, Chemie- und Papierindustrie sowie die Pharma- und Kosmetikbranche. In der Stärkefabrik entstehen 100 neue Arbeitsplätze.


10/2009 CeChemNet-Pressereise durch das Mitteldeutsche Chemiedreieck: "20 Jahre Deutsche Einheit - Die chemische Industrie in Mitteldeutschland , eine Erfolgsgeschichte zwischen Tradition und Innovation"

Das Netzwerk der mitteldeutschen Chemiestandorte Central European Chemical Network (CeChemNet) und die Investitions- und Marketinggesellschaft des Landes Sachsen-Anhalt (IMG) luden zum dritten Mal zur Pressereise durch die mitteldeutsche Chemieregion. Vom 19. bis 20. Oktober 2009 bereisten Journalisten aus ganz Deutschland die traditionsreichen Chemiestandorte in Zeitz, Leuna, Schkopau, Bitterfeld und Schwarzheide.

Die mitteldeutschen Chemiestandorte sind Vorreiter im globalen Umstrukturierungsprozess der chemischen Industrie und Geburtsstätte des Chemieparkkonzeptes. Seit Beginn der 90er Jahre wurden an den großen Chemiestandorten Sachsen-Anhalts in Leuna, Bitterfeld-Wolfen, Schkopau und Zeitz sowie in Böhlen (Sachsen) und in Schwarzheide (Brandenburg) 16,6 Milliarden Euro in die Sanierung und Erneuerung der Infrastruktur sowie in Produktionsanlagen investiert. An den großen Chemiestandorten der Region sind heute insgesamt 28 000 Menschen beschäftigt.


10/2009 Leuna: Zentrum schließt Lücke zwischen Labor und industrieller Umsetzung - Haseloff überreicht Fördermittelbescheid für Chemisch-Biotechnologisches Prozesszentrum

Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff hat am 7. Oktober 2009 am Standort Leuna einen Fördermittelbescheid des Landes über 8,5 Mio. Euro für das Chemisch-Biotechnologische Prozesszentrum (CBP) übergeben, das von den Fraunhofer-Instituten für Grenzflächen und Bioverfahrenstechnik sowie für Chemische Technologie errichtet und betrieben werden soll. Dieses Zentrum soll einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung alternativer Nutzungskonzepte für Biomasse in Bioraffinerien leisten und damit neue Möglichkeiten eröffnen, um in Zukunft biologische Rohstoffe verarbeiten zu können und nach Bedarf Öle, Fette, Cellulose, stärke- oder zuckerhaltige Rohstoffe als Ausgangsstoffe für Produkte zu gewinnen. Gleichzeitig soll das CBP die Lücke zwischen Labor und industrieller Umsetzung schließen.


09/2009 Symbolischer erster Spatenstich für Modultechnologiezentrum des Fraunhofer CSP mit Wirtschaftsminister Haseloff

Zeichen setzen: Mit dem feierlichen Spatenstich fiel am 17. September 2009 der Startschuss für das Modultechnologie-Zentrum des Fraunhofer-Centers für Silizium-Photovoltaik CSP. Mehr als 140 geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft nahmen an der Veranstaltung teil. Auf rund 2000 m2 werden ab 2010 im DOW ValuePark® neuartige Verfahren zur Modulintegration sowie Aufbau- und Verbindungstechnik entwickelt und umgesetzt.


07/2009 Leuna: Chemiekonferenz diskutiert über neue Wege zur Braunkohleverwertung, Logistik und Netzwerke

„Perspektiven der Chemieindustrie in Mitteldeutschland im Zentrum Europas“ – dieses Thema stand am 8. Juli 2009 in Leuna (Saalekreis) im Mittelpunkt der Regionalen Folgekonferenz zum Abschlussbericht des EU-Expertengremiums „Hochrangige Gruppe zur Wettbewerbsfähigkeit der chemischen Industrie“ (HLG). Vertreter aus Industrie, Politik und Wissenschaft diskutierten, wie die im Abschlussbericht enthaltenen Handlungsempfehlungen unter den spezifischen regionalen Bedingungen aufgegriffen und umgesetzt werden können. Veranstalter der Konferenz waren das sachsen-anhaltische Wirtschaftsministerium und das Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland.


06/2009 Investorenkonferenz in Berlin – CeChemNet präsentiert sich internationalem Fachpublikum

In der sachsen-anhaltischen Landesvertretung in Berlin fand am 3. Juni 2009 eine Internationale Investorenkonferenz statt, zu der Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer und Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff mehr als 220 Gäste aus aller Welt begrüßen konnten - unter ihnen Vertreter von Unternehmen, Botschaften, Kammern, Verbänden und Medien u.a. aus den USA, Kanada, Irland, Griechenland, dem Jemen, der Russischen Föderation, Ungarn, Kolumbien, El Salvador, Portugal, Japan und aus ganz Deutschland.

Ziel der Konferenz war das Bemühen um Investoren und die Werbung für den Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt. Im zwanzigsten Jahr nach dem Mauerfall sollte Bilanz gezogen werden, welche Rolle gerade ausländische Investoren für die bisherige Entwicklung des Landes Sachsen-Anhalt gespielt haben.

CeChemNet präsentierte sich als Vertreter einer der Leitbranchen des Landes mit einer konferenzbegleitenden Ausstellung.


05/2009 CeChemNet präsentiert sich auf der ACHEMA 2009

Das Netzwerk der mitteldeutschen Chemiestandorte Central European Chemical Network (CeChemNet) und die Investitions- und Marketinggesellschaft des Landes Sachsen-Anhalt (IMG) warben zum zweiten Mal mit einem gemeinsamen Messeauftritt auf der ACHEMA 2009 in Frankfurt, um ausländischen Investoren die vielfältigen Beteiligungsmöglichkeiten am Erfolgsmodell Chemiepark aufzuzeigen. Unter dem Motto „Make it in Germany: Your Prime Chemical Location in Europe“ hat sich das Mitteldeutsche Chemiedreieck vom 11. bis 15. Mai 2009 in Halle 9.2., Stand B35 – E36 präsentiert.


04/2009 Konferenz zur Umsetzung der HLG Chemie in Usti nad Labem

Auf Einladung des Netzwerkes der Europäischen Chemieregionen (ECRN), dessen Präsident Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff ist, und der Stadt Usti nad Labem (Tschechische Republik) trafen sich am 16. Und 17. April 2009 in Usti nad Labem Vertreter aus Industrie, Politik und Wissenschaft, um die Ergebnisse des Abschlussberichtes des EU-Expertengremiums „Hochrangige Gruppe zur Wettbewerbsfähigkeit der chemischen Industrie“ (HLG) zu diskutieren. Die Konferenz fand im Rahmen der tschechischen EU-Ratspräsidentschaft statt.

Innovationstag Sachsen-Anhalt

4. Mai 2009, 15.30 Uhr im Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik Halle Walter-Hülse-Str. 1, 06120 Halle (Saale)

Enormer Kostendruck führt zu Neuerungen in der Spritzgusstechnologie
Forscher und Firmen im Gleichschritt - Branche für europäisches Netzwerk

Das geht aus den Ergebnissen einer Untersuchung hervor, die am 4. Mai 2009 im Rahmen des Innovationstages des Landes Sachsen-Anhalt vorgestellt werden. Autoren der Studie sind das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM Halle, das Kunststoffnetzwerk POLYKUM e.V. sowie die isw Gesellschaft für wissenschaftliche Beratung und Dienstleitung mbH.
Im Rahmen dieser Untersuchung wurden Unternehmen sowie universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen befragt. Als Instrumentarium wurde ein so genannter Roadmap-Prozess angewendet. Er dient der strategischen Ausrichtung der Branche Chemie/Kunststoffe. Er hatte sich in vergangenen Jahren als wichtiges Vorhersageinstrument in anderen Branchen bewährt.
Im Mittelpunkt der Befragung stand der tatsächliche Innovationsbedarf der kunststoffverarbeitenden Industrie in Mitteldeutschland in der Spritzgußtechnologie. Insgesamt spiegeln die einzelnen Ergebnisse die sehr gute Abstimmung zwischen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie den Unternehmen in Mitteldeutschland wider. Forscher und Firmen gehen überwiegend im Gleichschritt vor. Neben den Übereinstimmungen bei zukunftsorientierten Forschungs- und Entwicklungsthemen, die sich sowohl auf die Technologie als auch auf Materialien beziehen, ist die übereinstimmende Einschätzung der positiven Effekten von Forschungskooperationen hervorzuheben. Damit gebe es eine solide Basis für zukünftige Maßnahmen, heißt es in der Studie.

Massenkunststoffe im Zentrum
Folgende weitere Ergebnisse sind aus den Befragungen abgeleitet worden:
- In Mitteldeutschland ist eine breite Aufstellung in Bezug auf die verschiedenen Spritzgusstechnologien und auf die unterschiedlichen Materialien sowohl bei Unternehmen als auch bei Forschungs- und Entwickungseinrichtungen festzustellen. Beide optimieren sowohl bereits vorhandene Technologien als auch bereits genutzte Materialien.
- Sowohl Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen als auch die befragten Unternehmen in Mitteldeutschland orientieren sich mit ihren Forschungs- und Entwicklungsfragen an den aktuell eingesetzten Spritzgusstechnologien. Beide zielen nicht auf die Entwicklung neuer Technologien.
- Die Schwerpunkte der weiteren Entwicklung im Technologiebereich bis 2015 werden von Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen und Unternehmen ähnlich eingeschätzt. An erster Stelle steht für sie die Energieeinsparung. Es folgen die Weiterentwicklung der Prozesskontrolle und die Kombination verschiedener Verfahren.
- Unterschiedlich wird das Entwicklungspotential bei Nanokompositen und bei Kunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen bewertet. Die Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen unterscheiden bei ihren Prognosen zwischen 2010 und 2015.
Unternehmen sehen diese Entwicklung eher kontinuierlich.
- Vorteilhaft sind die übereinstimmenden positiven Bewertungen von Kooperationen.
- Forschung und Entwicklung beschränkt sich auf Massenkunststoffe und technische Kunststoffe und nicht auf Spezialkunststoffe.
- Anträge und Bewilligungen von EU-Projekten sind sowohl bei Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen als auch bei den Unternehmen ausbaufähig.

Nötig ist ein europäisches Netzwerk
Aus diesen Ergebnissen wurden Handlungsempfehlungen abgeleitet. Dazu gehören: Sowohl die Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen als auch die Unternehmen benötigen eine europäische Plattform. Auf dem Weg zu einem europäischen Netzwerk für Kunststoffverarbeitung wäre ein europäischer Spritzguss-Standorte-Verbund ein wichtiger Schritt. Das Schaffen eines Technologiebeirates zur Begleitung der Anträge von Gemeinschafts- und Verbundprojekten bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten auf europäischer Ebene wäre ein weiterer Schritt.
Die Ergebnisse werden in der Broschüre „Sachsen-Anhalt Land der Innovation und Polymertechnologien“, die auf dem Innovationstag vorgestellt wird, veröffentlicht.
Der Roadmap-Prozess geht im Mai 2009 in eine weitere Phase. In ihr werden als erstes die Technologien Folien und Tiefziehtechnik untersucht.
Zu dem Innovationstag haben sich zahlreiche Unternehmer, Wissenschaftler und Vertreter aus den Landesministerien Sachsen-Anhalts angemeldet. Dazu gehören auch der Minister für Wirtschaft
und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff und der Präsident des Gesamtverbandes der Kunststoffverarbeitenden Industrie e.V., Dr. Reinhard Proske.

Chemie/Kunststoffe nimmt auf der Clusterboardsitzung Fachkräfte ins Visier

10. März, Bitterfeld-Wolfen

Dr. Christopf Mühlhaus, Dow Olefinverbund
Das Thema „Fachkräftesicherung“ stand im Zentrum der jüngsten Clusterboardsitzung vergangene Woche im Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) Bitterfeld-Wolfen. Wolfgang Blümel vom Nordost-Verband der Chemischen Industrie (VCI) präsentierte die Ergebnisse einer Befragung, nach denen nahezu die Hälfte der Unternehmen aus der Branche in Ostdeutschland künftig einen Fachkräftemangel erwartet. „Ganze Belegschaften spazieren in die Rente“, heißt es warnend auch im neuen Sondernewsletters des Clusters Chemie-Kunststoffe.

Blümel, seit kurzem stellvertretender Clustersprecher für den Bereich Chemie, zeigte, dass die Unternehmen vor allem Hochschulabsolventen benötigten. Am meisten würden Ingenieure der Bereiche Verfahrenstechnik, Elektrotechnik und Maschinenbau gesucht. Der VCI, die Bundesländer, aber auch zahlreiche Bildungsträger wie das Qualifizierungsförderwerk Chemie (QFC) sind zudem mit zahlreichen Programmen zu Sicherung des Fachkräftebedarfs aktiv. Wirtschaftsinitiative-Geschäftsführer Klaus Wurpts wies auf die nächste Mitteldeutsche Absolventenmesse am 3. November in Leipzig hin. Deren Ziel sei es, Hochschulabsolventen und Arbeitgeber aus der Region zusammen zu bringen.

Clustersprecher Mühlhaus schlug vor, dass neben der Innovation und der Fac hkräftesicherung künftig auch die Themen Biomasse und Kohlechemie eine wichtige Rolle für das Clusterboard werden sollten. Zum Thema „Innovative Braunkohle“ wurde bereits ein Innovationsforum Ende Februar im sächsischen Freiberg veranstaltet, das laut Mühlhaus große Resonanz gefunden habe. Die Braunkohle würde als Rohstoff für die Chemie wieder interessant.

Die Kompetenz der Region in der nachhaltigen Nutzung nachwachsender Rohstoffe und die Verwendung industriell-biotechnologischer Verfahren wird vor allem durch die geplante Etablierung des Chemisch-Biotechnologischen Prozesszentrums (CBP) am Standort Leuna weiter gestärkt. Im Clusterboard werden diese Themen künftig von InfraLeuna-Geschäftsführer Andreas Hiltermann als Sprecher vertreten.

Das Cluster Chemie/Kunststoffe hat in den nächsten Wochen eine umfangreiche Agenda, wie Mühlhaus präsentierte. Am 24. März sei eine Sitzung bei der BASF Schwarzheide geplant, um eine Stärken-/Schwächen-Analyse für das EU-Projekt „ChemLog-Chemical Logistics Cooperation in Central and Eastern Europe" zu erarbeiten. Mitte April ist ein Treffen des Netzwerks der europäischen Chemie-Region (ECRN) im polnischen Usti nad Labem vorgesehen, bei dem ein Positionspapier an die Europäische Kommission ausgearbeitet werden soll. Hier möchte sich das mitteldeutsche Cluster laut Mühlhaus vor allem für die Themen Wettbewerbsfähigkeit, energieintensive Industrien und die Chemielogistik zwischen Ost- und Westeuropa stark machen.

Quelle: Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland GmbH

Anhörung des Clusters im Wirtschaftsausschuss

04. Februar 2009, Magdeburg

Das Cluster Chemie/Kunststoffe, vertreten durch seinen Sprecher Herrn Dr. Christoph Mühlhaus und Herrn Andreas Dockhorn vom Clustermanagement, war am 04. Februar 2009 zur Anhörung im Ausschuss für Wirtschaft und Arbeit des Landtages von Sachsen-Anhalt.
An der Anhörung nahmen die zuständigen Abgeordneten, der Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff und zahlreiche Vertreter verschiedener Ministerien teil.
Nach einem Vortrag gab es eine ausführliche Diskussion u. a. zu folgenden Themenstellungen: Bedeutung des Clustering und der Innovation im jetzigen konjunkturellen Umfeld, Bedeutung der Sicherung der Fachkräfte, Anliegen der Stakeholderkonferenz des Europäischen Netzwerkes der Chemieregionen (ECRN), die Wirkung des Energiepaketes der Europäischen Union, die Bedeutungen von Feedstocks (Biotechnologie und Kohlechemie) und des TCI- Kongresses für die Außendarstellung des Clustering in Deutschland
Die Vertreter aller Fraktionen sprachen sich für folgende Punkte positiv aus: Einbeziehung des Clustermanagements bei den Maßnahmen zur Überwindung der konjunkturellen Schwäche, Unterstützung der branchenübergreifenden Ansätze z.B. zur Feedstock- Sicherung (Biotechnologie, Kohlechemie) und Unterstützung der energieintensiven Industrie
In seinem Schlusswort machte der Minister Dr. Reiner Haseloff deutlich, dass das Cluster Chemie/Kunststoffe für Mitteldeutschland steht, dass es aber Absprache der mitteldeutschen Länder sei, dass Sachsen- Anhalt für diese Branchen stellvertretend agiert.

Vorstellung des Clusters bei der IHK zu Leipzig und der Metropolregionskonfernz

15. Januar 2009, Böhlen und 30.01.2009, Chemnitz

Das Cluster Chemie/Kunststoffe stand im Januar 2009 gleich im Fokus zweier Veranstaltungen.

Auf der Sitzung des Industrieuasschusses der IHK zu Leizpzig, die am 15. Januar 2009 in Böhlen stattfand, stellte Herr Dr. Christoph Mühlhaus das mitteldeutsche Chemie- und Kunststoffcluster vor. Bei der anschließenden Disussion war insbesondere das Thema Fachkräftesicherung vom großen Interesse.

Unter dem Motto "Kompetenznetzwerke als Motoren für Wissenschaft und Wirtschaft“ fand am 30. Januar 2009 die Metropolregionskonfernz der Metropolregion Sachsendreieck statt. Der Sprecher des Clusters Chemie/Kunststoffe beteiligte sich an einer Podiumsdiskussion mit andern mittleduetschen Netzwerk- und Clustersprechern. In seinem Schlusswort empfahl Herr Dr. Mühlhaus, dass sich die Metropolregion zu Gesamtmitteldeutschland bekennen soll.

Neuorganisation des Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland

Januar 2009, Mitteldeutschland

Das Management des Clusters Chemie/Kunststoffe begrüßt zum Jahresanfang neue Vertreter aus der mitteldeutschen Chemie- und Kunststoffbranche. Sie sollen Clustersprecher Christoph Mühlhaus unterstützen und zur Stärkung des Clusters beitragen.

„Wir haben uns entschlossen die neue Struktur zu etablieren, um den wachsenden Anforderungen an das Cluster Rechnung zu tragen. Jeder der Bereiche Chemie, Kunststoffe sowie Chemieparks und Feedstocks erfordert eine intensive Zusammenarbeit mit Verbänden und anderen Branchen“, beschreibt Christoph Mühlhaus den Hintergrund der Neuorganisation. Sein Büro wird am traditionsreichen Chemistandort Leuna sein. „Ich freue mich, mit Herrn Blümel, Herrn Proske und Herrn Hiltermann, als Mitglied von CeChemNet, drei Branchen-Experten an meiner Seite zu haben“, ergänzt er.

Wolfgang Blümel wird als Sprecher für den Bereich Chemie fungieren. Der Diplom-Ingenieur ist stellvertretender Geschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie e.V. des Landesverbandes Nordost. Als Clustervertreter möchte er dazu beitragen, die Rahmenbedingungen für die mitteldeutsche Chemie weiterhin so zu stärken, dass die Erfolgsgeschichte der Branche, ihr seit 1993 ungebrochener Wachstumsprozess, fortgesetzt werden kann. Er sieht sein Engagement in der Nachwuchsförderung, der Fachkräftesicherung gleichermaßen wie in der Forschung und Entwicklung.

Sprecher für den Bereich Kunststoffe ist Reinhard Proske. Er studierte Chemie an der Technischen Universität Clausthal-Zellerfeld und promovierte dort zum Doktor-Ingenieur. Proske ist Gründer und Vorstandsvorsitzender der CircleSmartCard AG und seit 2004 Präsident des Gesamtverbandes Kunststoffverarbeitende Industrie e. V. „Für Mitteldeutschland ist die Kunststoffindustrie ein ganz wesentlicher Industriezweig. Das zeigt sich in dem starken Wachstum der vergangenen Jahre. Damit ihr Potential weiter gefördert werden kann, ist es wichtig, dass diese Branche neben der Chemie und den Chemieparks/Feedtsocks im Cluster ihre eigene Stimme hat“, begründet er seine Tätigkeit.

Verantwortlich für die Themenbereiche Chemieparks und Feedtsocks ist Andreas Hiltermann, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH. Er repräsentiert als Mitglied von CeChemNet die Chemieparks, einer der großen Interessengruppen im Cluster. Für ihn sind die Entwicklung der Energiepreise, die Umweltgesetzgebung und ihr Einfluss auf die Energieverfügbarkeit sowie die Ersatzmöglichkeiten von Rohstoffen wichtige Themen der Zusammenarbeit.“

Die Leitung des operativen Geschäfts wird weiterhin von Gunthard Bratzke, Geschäftsführer der isw Gesellschaft für wissenschaftliche Beratung und Dienstleistung mbH, wahrgenommen.

Download: