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12/2012 Große Auszeichnung für Jürgen Andreas Hiltermann

Foto: I. Berger Foto: I. Berger
Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff überreichte am 10. Dezember 2012 in einer Feierstunde im Palais am Fürstenwall einer Bürgerin und vier Bürgern aus Sachsen-Anhalt Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Verliehen wurden die Orden im Oktober resp. November dieses Jahres von Bundespräsident Joachim Gauck.
Jürgen Andreas Hiltermann, ehemaliger langjähriger Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH, erhielt das Bundesverdienstkreuz am Bande. Die erfolgreiche Restrukturierung des Chemiestandortes ist ganz wesentlich sein Verdienst.
Durch die Restrukturierung sind rund 10.000 wettbewerbsfähige Arbeitsplätze entstanden.
Hiltermann vertritt in zahlreichen Gremien die Interessen des Chemiestandortes und der Region. Das Bündnis „Familienfreundlicher Chemiestandort Leuna“ und ein entsprechendes Servicebüro für alle Standortunternehmen gehen auf seine Initiative zurück.
Haseloff bezeichnete den Geehrten als „außergewöhnliche Unternehmerpersönlichkeit. Vielen Menschen in der Region haben Sie gute Zukunftsperspektiven eröffnet. Ihre Verdienste um den Wirtschafts- und Innovationsstandort Sachsen-Anhalt sind unbestritten. Dank Ihrer Tatkraft hat sich Leuna zu einem wichtigen und international wettberbsfähigen Industriekern entwickelt.“

Quelle: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt

12/2012 Newsletter Nr. 15

Mit Freunde können wir Sie über unsere aktuellen CKnews informieren.

Ausgabe 15 hat als Schwerpunkt Chemielogistik.

Hier finden Sie die Download-Dateien:

11/2012 Steigende Energiekosten bedrohen Chemieverbund

Presse greift Positionen der chemischen Industrie in Mitteldeutschland auf:

Artikel in Mitteldeutscher Zeitung:
-Stromkosten: Ernste Warnung
-Kettenreaktion: Steigende Energiekosten bedrohen Chemieverbund
(Druckausgabe vom 10. November 2012, Seiten 4 und 21)

11/2012 Ministergespräch zur Situation der energieintensiven Unternehmen

Am 1.11.2012 fand im Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft eine Arbeitsberatung von CeChemNet / Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland mit der Ministerin für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt - Frau Prof. Dr. Wolff am zur Situation der energieintensiven Unternehmen statt. Die Positionspapiere dienten als Gegenstand der Diskussion.
Die Ergebnisse finden Sie hier:

10/2012 Positionspapiere zur Situation der Basischemie und zur Energiewende

Das Cluster Chemie/Kunststoffe erarbeitete Positionspapiere, welche die Risiken der Energiewende aufzeigen und die Situation der Basischemie beschreiben.
Hier finden Sie die Positionspapiere:
Energiewende.pdf [69.7KB/pdf]

09/2012 Ausbildungsverbund Kunststofftechnik vorgestellt

Während des Schkopauer Branchengespräches, welches das erste Mal stattfand, wurde über den neuen Ausbildungsverbund Kunststofftechnik informiert. Dieser steht unter der Schirmherrschaft von Frau Ministerin für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Birgitta Wolff. Der Ausbildungsverbund Kunststofftechnik soll den Betrieben bestmögliche Unterstützung für die Aus- und Weiterbildung ihres Personals an die Hand geben. Für weitere Informationen dient die Presseinformation.

09/2012 Newsletter Nr. 13 und 14

Mit Freunde können wir Sie über unsere aktuellen CKnews informieren.

Ausgabe 13 hat als Schwerpunkt Fachkräftesicherung.

Ausgabe 14 informiert über die Konferenz "Kunststoff trifft Luftfahrt" auf der ILA und beinhaltet weitere Wortmeldungen über eine kleine Auswahl von erfolgreichen Veranstaltungen und aktuellen Projekten/Projektideen.

Hier finden Sie die Download-Dateien:

09/2012 Kunststoff trifft Luftfahrt auf der ILA 2012

Der Kohlefaserverbund-Leichtbau wird immer populärer. Er leistet einen bedeutenden Beitrag zu einer Ressourcen schonenden und umweltfreundlichen Mobilität. Entscheidungen der großen Flugzeughersteller in den letzten Jahren, wie z.B. von Boeing und Airbus haben zu dieser Entwicklung beigetragen. Das sagt Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers im Grußwort an die Teilnehmer der zweiten Konferenz „Kunststoff trifft Luftfahrt“.
Experten der Kunststoff- und der Luftfahrtbranche folgten der Veranstaltung am Rande der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA 2012.

08/2012 Tagungsband des 9. Kongresses der Europäischen Chemieregionen erschienen

Am 27.10.2011 fand der 9. Kongress der Europäischen Chemieregionen statt. Branchenakteure aus 21 Regionen waren zu Gast in Halle an der Saale. Sachsen-Anhalt hat mit diesem Kongress eine Vorreiterrolle in der Debatte um die zukünftige Gestaltung der europäischen Industriepolitik eingenommen. Einen Schwerpunkt des Kongresses bildete die Diskussion zu den Herausforderungen eines nachhaltigen Einsatzes von EU-Strukturfonds in europäischen Chemieregionen im Lichte der Strategie Europa 2020.

Wir danken allen Referenten, Teilnehmern und Unterstützern. Den Tagungsband-Download sowie die Kongressdeklaration finden Sie hier:

07/2012 Bundesumweltminister Altmaier beendet Antrittsbesuch in Sachsen-Anhalt

Bundesumweltminister Peter Altmaier kam am 20. Juli 2012 zu seinem Antrittsbesuch nach Sachsen-Anhalt. Gemeinsam mit Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens und der Ministerin für Wissenschaft und Wirtschaft, Prof. Dr. Birgitta Wolff, informierte sich Altmaier über die Umsetzung der Energiewende in Sachsen-Anhalt.
Auf dem Programm standen unter anderem Besuche beim Windenergieanlagenbauer ENERCON in Magdeburg und beim Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Schkopau sowie Gespräche mit Unternehmensvertretern. Altmaier betonte: „Sachsen-Anhalt ist Solarland. Ich habe mich heute vor Ort über das Erreichte und über bestehende Probleme informiert. Ich habe mit den Betroffenen sowie Ministerpräsident Haseloff darüber gesprochen, wie die Chancen der deutschen Solarwirtschaft auf den Weltmärkten verbessert werden können.“
Von besonderer Bedeutung waren die Diskussionen zur zukünftigen Technologieentwicklung von Wind- und Photovoltaikstrom und deren steigende Integration in das deutsche Energienetz. So wurde beispielsweise ein Modellprojekt zur Erzeugung von Wasserstoff aus Wind- und Photovoltaikstrom und dessen Einspeisung in das vorhandene mitteldeutsche Wasserstoff-Pipeline-Netz präsentiert, welches keine Netzausbaukosten verursacht.

Quelle: Staatskanzlei Sachsen-Anhalt

07/2012 Personalia: Neue Geschäftsführung der InfraLeuna GmbH - Dr. Christof Günther ist Nachfolger von Andreas Hiltermann

Dr. Christof Günther übernahm im Juli 2012 die alleinige Geschäftsführung der InfraLeuna GmbH. Er trat damit die Nachfolge von Andreas Hiltermann an, der nach mehr als 15 Jahren seine aktive berufliche Tätigkeit als Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH beendete.

Quelle: InfraLeuna GmbH

06/2012 10 Jahre CeChemNet - Mitteldeutsche Chemieparks sind weltweites Symbol für gelungenen Strukturwandel

„Sachsen-Anhalt ist ein Land der Innovationen. Davon zeugt auch das bei uns entwickelte Chemieparkmodell. Es hat nicht nur der heimischen Chemieindustrie nach dem Fall der Mauer wieder eine Perspektive gegeben, sondern findet inzwischen weltweit Nachahmer. Wir können also mit Stolz sagen: Für die Fortentwicklung der chemischen Industrie gingen von unserem Land Impulse in alle Welt aus.“ Das sagte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff aus Anlass des zehnten Jahrestages der Gründung des Central European Chemical Network (CeChemNet) am 1. Juni 2012 in Bitterfeld.
Dieses Konzept habe sich, so Haseloff, als Magnet für Investoren erwiesen. Seit Mitte der 90er Jahre haben sich nach Angaben von CeChemNet mehr als 600 Unternehmen auf den sechs Standorten angesiedelt. Investiert wurden fast 17 Milliarden. Die mitteldeutschen Chemiestandorte gelten heute als die flexibelsten und die modernsten der Welt, erklärte Haseloff und verwies auf die Innovationskraft des Chemieparkverbundes.
Bei allen Gemeinsamkeiten besitzt jeder Chemiepark in Mitteldeutschland sein eigenes Gesicht. Industrielle Kraft entwickele sich in der Vielfalt, erklärte der Regierungschef. „In allen Chemieparks stehen die Wachstumssignale auf Grün“, sagte Haseloff und lud Investoren aus aller Welt nach Mitteldeutschland ein. Denn außer der hervorragenden Infrastruktur in den Parks gäbe es überall genügend Flächen für Neuansiedlungen.

04/2012 Festakt: 20 Jahre Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Sachsen-Anhalt

Halle, 25. April 2012 Das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM feiert sein 20jähriges Bestehen mit einem großen Festakt. Im Beisein von Jens Bullerjahn, stellvertretender Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, werden mehr als 320 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Forschung an der Feierlichkeit teilnehmen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Referenten zum Thema »Die Produktion geht in den Mittleren und Fernen Osten - Wer geht mit?«

Seit 20 Jahren ist die Hallesche Kompetenz in der Werkstoffmechanik von Wirtschaft und Industrie nachgefragt: Konsequent nach den Bedürf¬nissen des Marktes ausgerichtet, forschen heute mehr als 250 Beschäftigte am Standort Halle in gesellschaftlich relevanten Bereichen wie der Automobilelektronik, Mikroelektronik, Mikrosystemtechnik, Photovoltaik, Biotechnologie, Medizin-technik, Polymerverarbeitung und dem Flugzeugbau. »Materialien für eine ressourceneffiziente Gesellschaft zu erforschen und zu entwickeln wird unsere maßgebliche Aufgabe für die Zukunft sein«, so Professor Ralf Wehrspohn, Leiter des Fraunhofer IWM Halle. Damit wird die jahrzehntelange Tradition in der Materialforschung und Mikrostrukturaufklärung am Standort Halle fortgesetzt und in die Zukunft geführt.

Alles begann als eine Ost-West-Geschichte: 1992 dehnte die Fraunhofer-Gesellschaft ihre Forschungsaktivitäten in den neuen Bundesländern aus. Das Fraunhofer IWM in Freiburg übernahm für das »Institut für Festkörperphysik und Elektro¬nenmikroskopie der Akademie der Wissenschaften der DDR« eine Partnerschaft. Aus dem Akademie-Institut hervorgegangen, wurde im Juni 1991 die Außenstelle »Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen« in Halle gegründet. Mit 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem tragfähigen Konzept zur Bewertung von Komponenten-, Bauteil- und Systemsicherheit, formte sich die fünfte Abteilung des Fraunhofer IWM.

Im Fokus der Arbeitsgruppe stand das Zusammenspiel von Mikrostrukturaufklärung, Modellbildung und Simulation, um ein tiefgehendes Verständnis werkstoffmechanischer Kenngrößen wie Lebensdauer und Zuverlässigkeit zu erhalten. Insbesondere neue Themen in der Mikrosystemtechnik, zum Beispiel die siliziumbasierte Batch-Technologie, waren von strategischer Bedeutung. Forschungsstrategien – speziell im Bereich der Fehlerdiagnostik – führten zu einem schnellen Wachstum, so dass am 1. Januar 1992 aus der Außenstelle in Halle ein offizieller zweiter Standort des Fraunhofer IWM wurde.

Quelle: Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM

04/2012 Das Fraunhofer PAZ wächst: Eröffnung Erweiterungshalle am 3. April 2012 in Schkopau

Das Fraunhofer-Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und -verarbeitung PAZ in Schkopau (Sachsen-Anhalt) erweitert seine Arbeitsgebäude um eine Logistikhalle mit Büroräumen. Das Zentrum ist eine gemeinsame Initiative des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM und des Fraunhofer für Angewandte Polymerforschung IAP. Erarbeitet werden hier Lösungen für Fragestellungen zur Optimierung der Prozesskette vom Syntheserohstoff bis zum Bauteil nach Maß.
In der 400 m2 großen Erweiterungshalle werden Materialien wie Granulate und Holzfasern gelagert sowie im Fraunhofer PAZ hergestellte Produkte für die Kunden zwischengelagert.
Zudem werden zusätzlich auf 150 m2 neue Büroräume für acht Arbeitsplätze bereitgestellt.
Die Erweiterungshalle wurde mit 1,3 Millionen Euro aus den Mitteln des Bundes, des Landes Sachsen-Anhalt und aus Fraunhofer-Mitteln im Rahmen des Konjunkturpaketes II erbaut. Anteilig erfolgt die Finanzierung über 500.000 Euro vom Land Sachsen-Anhalt und 800.000 Euro aus Fraunhofer-Mitteln.

03/2012 1. Mitteldeutschen Symposium Anlagensicherheit

Während der Tagung wurde unter dem Dach des Clusters Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland ist ein neues Board „Prozess- und Anlagensicherheit“ Mitteldeutschland ins Leben gerufen. Das Board soll als Kommunikationsplattform von Multiplikatoren auf dem Gebiet der Prozess- und Anlagensicherheit in Mitteldeutschland und als Bindeglied zwischen Planern, Produzenten und Betreibern von Anlagen dienen. Die Koordination übernimmt das Clustermanagement Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland. Unterstützt wird es von der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland.
PM_2012_03_22.pdf [106.7KB/pdf]

02/2012 Braunkohlegipfel in Leuna beschließt gemeinsame Erklärung: Braunkohle für nachhaltige Energie- und Grundstoffversorgung unverzichtbar

Die Länder Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt haben sich am 27. Februar 2012 in Leuna auf eine gemeinsame Erklärung zur künftigen Nutzung der heimischen Braunkohle verständigt. Im Rahmen eines Treffens mit dem für Energie zuständigen EU-Kommissar Günther Oettinger und Vertretern
von Wirtschaft und Wissenschaft wurde betont, dass die Braunkohle für eine sichere Energieversorgung Deutschlands unverzichtbar sei. Große Perspektiven werden auch in der stofflichen Nutzung der Braunkohle gesehen.
Der sachsen-anhaltische Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff erklärte: „Die Versorgungsengpässe, die es in diesem Winter bei der Gasversorgung gab, zeigen, wie wertvoll unsere heimische Braunkohle ist. Ein Schatz ist sie aber auch für die chemische Industrie. Ihre stoffliche Nutzung dort hat beste Perspektiven.“ Dies sei zudem ein Weg, um die Abhängigkeit
von Öl- und Gasimporten zu mindern. Man bitte daher die EU
um Unterstützung bei der Einbindung in europäische Forschungsvorhaben.
In der Erklärung wird gefordert, das vom Bund geförderte Projekt
„Innovative Braunkohlenintegration in Mitteldeutschland – ibi“ zu einer Forschungsinitiative auf europäischer Ebene weiterzuentwickeln.
ECRN_Initiative.pdf [510.1KB/pdf]