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Dow: Brauchen starkes Mitteldeutschland

Freitag, der 26. Januar 2007

Dow: Brauchen starkes Mitteldeutschland Freitag, der 26. Januar 2007
Die Förderung von Innovationsprozessen sowie die Entwicklung der regionalen Wertschöpfungsketten sind die wichtigsten Ziele des mitteldeutschen Clusters Chemie/Kunststoffe. Sprecher Christoph Mühlhaus von der Dow Olefinverbund GmbH präsentierte den Arbeitsstand bei der gestrigen Cluster-Ringvorlesung.

Neben Mühlhaus war der Direktor der international agierenden Cluster-Beratungsfirma ECOTEC, Adrian Healy, aus England der zweite Referent bei der gemeinsamen Veranstaltung der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland und HHL - Leipzig Graduate School of Management. Healy stellte die verschiedenen Entwicklungsstadien eines Clusterprozesses und die notwendigen Arbeitsschritte vor.

Darüber hinaus gab Healy einen Einblick in die europäische Cluster-Beratungsszene. Die Bandbreite der Tätigkeiten umfasse die Erstellung von Konzept, Analysephase, Strategie, Aktivierung und Institutionalisierung des Clusters bis hin zur Evaluation. Studien würden eher für Regierungen und ähnliche Organisationen durchgeführt, wohingegen die praktische Beratung und Umsetzung eher für Kunden auf Regional- und Unternehmensebene angefragt werde. Die Entwicklung von Clusterstrategien teilte Healy in die Kategorien national, regional, lokal oder sektoral. Innerhalb eines entstehenden Clusters nutze den Akteuren insbesondere Beratung zur Netzwerkbildung, Fachkräfteausbildung, Unterstützung für Forschung & Entwicklung und Zugang zu Kapital.

Adrian Healy (ECOTEC)

Vor rund 30 Gästen berichtete Dr. Christoph Mühlhaus von der Entwicklung des Clusters. Sein Bericht zeigte den Werdegang und die Aufgaben für den Bereich Chemie/Kunststoffe. Insbesondere das Fehlen eines gemeinsamen Endproduktes, wie etwa im Bereich Automotive, stellte die Initiatoren vor eine Herausforderung. Dieser begegnete man mit einem Strategiedialog zwischen zahlreichen Netzwerken in Mitteldeutschland und Brandenburg.

Auf der Zukunftskonferenz 2004 der Wirtschaftsinitiative wurde die Strategie vorgestellt, die bis heute zahlreiche Netzwerke zusammen geführt hat. Der ehemalige Geschäftsführer von Dow, Bart Groot, war wesentlicher Befürworter des Clusteransatzes. Mit Dr. Mühlhaus entwickelte sich das Netzwerk in kurzer Zeit zur einem Cluster, das Adrian Healy als „established to mature" bezeichnete. Als neues Hauptziel wurde die Entwicklung Mitteldeutschlands zu einem „Kompetenzzentrum für Polymersynthese und Polymerverarbeitung mit europäischer Dimension" ernannt. Die Rolle Sachsen-Anhalts sei die „politische Leitfunktion" im Bereich Chemie für ein länderübergreifendes Cluster Chemie/Kunststoffe.

Dr. Christoph Mühlhaus (Dow Olefinverbund GmbH)

In der letzten Veranstaltung der Cluster-Ringvorlesung am 22.02.2007 wartet mit Dr. Christian Ketels ein besonderes Highlight auf. Als Forschungsleiter des weltweit renommierten Clusterentdeckers Michael Porter von der Harvard Business School ist der gebürtige Deutsche einer der gefragtesten Experten der Branche. Er spricht zum Thema „Clusterentwicklung als Element regionaler Wirtschaftsstrategien“. Als zweiter Gastredner referiert Friedrich Kolbitz, Regierungspräsident a.D. und Clustermanager Ernährungswirtschaft, über das Ernährungs-Cluster in Mitteldeutschland. Die international besetzte Vorlesungsreihe wird von der Wirtschaftsinitiative

und der HHL - Leipzig Graduate School of Management angeboten. Letzte Veranstaltung der Reihe: 22.2.2007, HHL, Jahnallee 59, Leipzig, Hörsaal 110. Der Eintritt ist kostenlos.

Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland beabsichtigt Kooperation mit Chemie-Umweltcluster Lyon

Donnerstag, der 08. März 2007

Am 08. März 2007 trafen sich am Rande der Umweltfachmesse TerraTec in Leipzig Repräsentanten des Cluster AXELERA der Chemie- und Umweltindustrie im Raum Lyon mit Partnern des hiesigen Zukunftsclusters Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland.

Zu dem Treffen lud die Clustermanagerin Frau Padur im Namen des Clusters und der Wirtschaftsinitiative Mitteldeutschland ein. Frau Haufe, France-Saxe-Conseil Honorarkonsulin in Leipzig, hieß die Gäste seitens des deutsch- französischen Wirtschaftsclubs im Novotel Leipzig herzlich willkommen.

Auf Seiten des Clusters AXELERA waren Vertreter vom IFP Institut Francais des Pétroles, von ARKEMA Lyon sowie von der dortigen Agentur für Wirtschaftsförderung anwesend.
Bei dem Treffen haben die Partner großes Interesse an einer Zusammenarbeit der beiden Chemieregionen signalisiert. Gute Ansätze für Kooperationen werden auf Themenfeldern wie beispielsweise zur nachhaltigen Sicherung von Fachkräften gesehen.

Frau Padur wies darauf hin, dass seitens der Kunststoffverarbeiter und Forschungsinstitute gegenwärtig der Aufbau eines europäischen Polymerverbundes geprüft wird. Auch hierin sehen u.a. die Partner der Region Mitteldeutschland, wie die Fraunhofer Institute IWMH und IAP sowie das Fraunhofer PAZ, einen guten Ansatzpunkt für die Vertiefung einer Kooperation auch zu Partnern in Lyon.

Seitens klein- und mittelständischer Unternehmen aus Leipzig gibt es bereits Kontakte und Kooperationen mit Unternehmen aus Lyon. Diese guten Ansätze auszubauen, könnte beispielsweise auch auf der Basis einer gemeinsamen Präsentation von Unternehmen in Lyon erfolgen.

Wie die Zusammenarbeit projektkonkret gestaltet werden kann, soll zunächst auf beiden Seiten zu den vorgeschlagenen Themenfeldern ausgelotet werden. Im Ergebnis des Treffens lud Denis Bortzmeyer, ARKEMA, Lyon und Sprecher des Cluster AXELERA zu einem Treffen ggf. zur Jahresmitte 2007 nach Lyon ein.

„Müssen Energie-/Rohstoffsicherung gewährleisten”

Freitag, der 16. März 2007

„Müssen Energie-/Rohstoffsicherung gewährleisten” Freitag, der 16. März 2007
Bei seiner jüngsten Sitzung hat das mitteldeutsche Cluster Chemie/Kunststoffe die von der Bundesregierung geplante ostdeutsche Branchenkonferenz beraten. Neben der Netzwerkarbeit und der Fachkräfteproblematik sollen aus Sicht der Wirtschaft auch Energie- und Rohstofffragen diskutiert werden.

Die erste Sitzung des länderübergreifenden Clusterboards in diesem Jahr fand erstmals in Brandenburg bei der BASF Schwarzheide GmbH statt. Geschäftsführer Volker Knabe hatte erst kurz zuvor einen Rekordumsatz von 867 Millionen Euro verkündet. Nun konnte er nicht nur die über 20 Unternehmens-, Hochschul- und Politikvertreter begrüßen, sondern auch Clustersprecher Christoph Mühlhaus zum 65. Geburtstag gratulieren. Mühlhaus kündigte an, weiterhin als Geschäftsführer der Dow Olefinverbund GmbH auch für die Clusteraktivitäten im Rahmen der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland zur Verfügung zu stehen.

Inhaltlicher Schwerpunkt der Sitzung war die vom Bundeswirtschaftsministerium und den Verbänden der Chemischen Industrie (VCI) und der Kunststoffverarbeitenden Industrie (GKV) für Anfang November im Leuna geplante, so genannte Branchenkonferenz für das Cluster. Sprecher Mühlhaus berichtete, dass mit dem Ministerium und den Verbänden zwei Schlüsselinhalte für die Konferenz vereinbart worden seien: Zum Einen soll die „Erfolgsstory“ der Entwicklung der chemischen Industrie und der Kunststoffverarbeitung im letzten Jahrzehnt vermittelt werden. „Allein die Kunststoffindustrie ist zuletzt zwischen 11 und 25 Prozent, je nach Bundesland, gewachsen“, freute sich Mühlhaus.

Zum Anderen soll die Konferenz zur besseren Ausgestaltung der Rahmenbedingungen für das Cluster genutzt werden. „Für die Zukunftsfähigkeit der Chemie- und Kunststoffindustrie müssen wir die Energie- und Rohstoffsicherung gewährleisten“, fordert Mühlhaus. Neben der regionalen und internationalen Netzwerkarbeit sowie dem steigenden Fachkräftebedarf sollen deshalb aus Sicht der Wirtschaft auch Energie- und Rohstofffragen diskutiert werden.

Mit Blick auf die Verwaltungsreform in Sachsen-Anhalt sagte Mühlhaus, dass sich die Industrie eine einheitliche Planungsregion Halle-Anhalt wünsche. In dieser Region lägen die wichtigsten Chemieparks, deren Betreuung in einer Hand liegen müsse. „Wir wollen nur einen Ansprechpartner“, sagte Mühlhaus.

Clustermanagerin Peggy Padur berichtete von einem Treffen mit Vertretern des Chemie- und Umweltindustrie-Clusters Axelera aus Lyon anlässlich der Messe TerraTec in Leipzig. Seitens kleiner- und mittelständischer Betriebe aus der Region gäbe es bereits eine Vielzahl an deutsch-französischen Unternehmenskooperationen. Diese sollen insbesondere bei Fachkräftesicherung, Energieeffizienz, Kunststoffrecycling und CO2-Lagerung ausgebaut werden.

v.l.: Frederic Miribel, ADERLY Agentur für Wirtschaftsförderung Lyon;
Guy Mogras, ADERLY Agentur für Wirtschaftsförderung Lyon;
Michel Masson, TOTAL Raffinerie Mitteldeutschland GmbH;
Peggy Padur, Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland, CeChemNet;
Christine Haufe, France-Saxe-Conseil Honorarkonsul in Leipzig
Deutsch französischer Wirtschaftsclub Leipzig
Denis Bortzmeyer, ARKEMA, Lyon;
Slavik Kasztelan, IFP Institut Francais des Pétroles, Lyon

Chemiepark-Jahrestagung in Leipzig war voller Erfolg

Freitag, der 23. März 2007

Chemiepark-Jahrestagung in Leipzig war voller Erfolg Freitag, der 23. März 2007
Mit einer Rekordbesucherzahl endete die jährliche Branchentagung der "Chemie- und Industrieparks" in dieser Woche in Leipzig. Die EUROFORUM-Jahrestagung fand erstmals in Mitteldeutschland statt. Mitglieder der Wirtschaftsinitiative präsentierten dort zukunftsweisenden
Konzepte der Chemiestandorte Mitteldeutschlands.

120 Teilnehmer kamen nach Mitteldeutschland, das in Fachkreisen als Geburtsstätte des Chemieparkkonzeptes bezeichnet wird. Das mitteldeutsche Chemiedreieck etablierte bereits im industriellen Strukturwandel der 1990er das Konzept des Chemieparks, das heute internationale Nachahmung findet. Bei der weitgreifenden Modernisierung von Deutschlands größtem Chemiestandort Leuna wurde der Dow ValuePark® entwickelt. Zu den Alleinstehungsmerkmalen des Schkopauer Standortes zählt die Ansiedelung von Unternehmen und Einrichtungen entlang der Wertschöpfungskette. So gelinge es, Synergien zu nutzen, die sich aus der gemeinsamen Infrastruktur und den Dienstleistungen ergeben, erklärt Klaus-Dieter Heinze, Dow ValuePark®-Manager. Ein Vorbild aus Mitteldeutschland, dem viele der insgesamt 50 deutschen Chemiestandorte folgten.

„Viele Unternehmen zeigen Interesse, sich im Dow ValuePark® Schkopau anzusiedeln. Wir sind in der glücklichen Position, Bewerber nach Synergiepotenzial und langfristiger Wertschöpfung auswählen zu können“, so Heinze weiter. Die Öffnung gegenüber Mitbewerbern als auch die Integration von Wissenschaft und Forschung seien wichtige Standortargumente. Dementsprechend biete der Dow ValuePark® Forschern und Instituten die Möglichkeit, im direkten Umfeld der verarbeitenden Industrie Produkte zu entwickeln, die auf die Bedürfnisse der Unternehmen abgestimmt sind. Investoren profitierten von der Nähe zu Innovations- und Technologiezentren, wie dem Fraunhofer Pilotanlagenzentrum, sowie dem Kunststoffverbund Polykum e.V.

Sowohl Heinze als auch Dr. Joachim Pretz, Leiter On-Site Management der Linde AG, waren begehrte Gesprächspartner. Pretz hielt einen Vortrag über Investitionen in Chemieparks am Beispiel von Aktivitäten, Investitionen und Betreibermodellen. Die Linde AG ist, wie die ValuePark®-Betreiberin Dow Olefinverbund GmbH, Mitglied der Wirtschaftsinitiative und siedelte sich bereits 1992 am Chemiestandort Leuna an. Dort wird das bereits weltgrößte Gasezentrum der Linde AG auch in den kommenden Jahren erweitert. „Für Linde ist die Flexibilität und Vielfalt eines Chemieparks bereichernd, da eine Beteiligung sowohl Mitspracherecht als auch Multiplikatoreffekte mit sich bringt“, so Pretz in seinem Vortrag.

Chemieparks seien ein zukunftsweisendes Modell für Industriestandorte, so der Tenor der Konferenz. Sie böten Raum für die Ansiedlung weiterer Unternehmen, die wiederum zur Wertschöpfungskette und Innovationsschöpfung beitragen. Dabei seien eine moderne Infrastruktur und sinnvolle Konzepte wichtige Wettbewerbsfaktoren. Die 7. EUROFORUM-Jahrestagung "Chemie- und Industrieparks" fand in diesem Jahr zum zum ersten Mal in Leipzig statt. Auf dem jährlichen Branchentreff sprachen Chemieparkbetreiber, Unternehmen, Infrastrukturgesellschaften, Netzwerke und die VCI Fachvereinigung Chemieparks/Chemiestandorte Deutschland (Frankfurt a.M.) über ihre Erfahrungen, Lösungsstrategien und Konzepte im nationalen und internationalen Wettbewerb.

Internationale Presse von Chemiestandort begeistert

Freitag, der 30. März 2007

Internationale Presse von Chemiestandort begeistert Freitag, der 30. März 2007
Eine vom Clustermanagement organisierte Pressereise durch die mitteldeutschen Chemieparks bringt dem Standort große internationale Aufmerksamkeit. Über 50 Medienberichte wurden bisher veröffentlicht.

Wie nun eine aktuelle Auswertung der im vergangenen Jahr veranstalteten Pressereise zeigt, wurden jeweils 15 Artikel in der internationalen sowie nationalen und 22 Artikel in der regionalen Presse veröffentlicht. „Es ist wichtig, dass das mitteldeutsche Chemiedreieck zunehmend
international wahrgenommen wird. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass der Standort im internationalen Wettbewerb bestens aufgestellt ist“, freut sich Wirtschaftsinitiative-Gechäftsführer Klaus Wurpts.

Besonders erfreulich ist aus Sicht des Clusters Chemie/Kunststoffe, dass auch eine Reihe internationaler Fachzeitschriften ausführlich über die Standorte und den mitteldeutschen Clusterprozess berichtet haben. Unter den berichtenden Fachpublikationen sind beispielsweise die Chemistry World (UK), European Chemical News (ECN/Specialty Chemicals Magazine), CHEManager Europe und PU Magazine. National haben u.a. Handelsblatt und Financial Times Deutschland Artikel veröffentlicht. Das regionale Presseecho zieht sich durch zahlreiche Tageszeitungen und Fachpublikationen Mitteldeutschlands.

Das Chemieparknetzwerk CeChemNet, die isw GmbH Halle und die sachsen-anhaltinische Investitions- und Marketinggesellschaft (IMG) organisierten im Rahmen ihrer Kooperationsvereinbarung die Pressereise, an der 30 Pressevertreter teilnahmen. Die Journalisten trafen auf 35 Gesprächspartner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.



Hier alle Journalisten bei Radici in Zeitz
Bildnachweis: CeChemNet / isw GmbH

Auf dem Programm standen Besuche von Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf den Chemiestandorten in Zeitz, Bitterfeld-Wolfen, Leuna und Schkopau sowie im Fraunhofer Pilotanlagenzentrum und der BASF Schwarzheide GmbH. Aufgrund des gestiegenen internationalen Interesses am Chemiestandort Mitteldeutschland, u.a. durch anstehende Investitionen, wird zum Jahresende 2007 eine weitere Pressereise geplant.

Weitere Informationen:
Cluster Chemie/Kunststoffe
IMG Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Kontakt:
Peggy Padur

Presse fokussiert Chemie-Cluster

Freitag, der 13. April 2007

Presse fokussiert Chemie-Cluster Freitag, der 13. April 2007
Gleich zwei Wirtschaftsmagazine berichten aktuell über die mitteldeutsche Chemiebranche und den Clusterprozess. Dr. Christoph Mühlhaus, Geschäftsführer Dow Olefinverbund GmbH und Clustersprecher Chemie/Kunststoffe, plädiert dafür, Standortvorteile durch Clusterprozesse zu schaffen.

Im Wirtschaftsmagazin ARGOS beschreibt Mühlhaus Spezifika und Chancen des Clusterprozesses in Mittel- und Ostdeutschland. Mühlhaus betont, dass die Branchen-Netzwerke im Clusterprozess zukunftsweisend seien. Die Zielstellung des Clusterprozesses bestehe darin, Mitteldeutschland zu einem Polymer-Kompetenzzentrum mit europäischer Dimension zu entwickeln. Dazu sei es notwendig, auf anwendungsnahe Industrieforschung und stärkerer Innovationskraft zu setzen. Die Vernetzung innerhalb der Wertschöpfungskette, wie es der Clusterprozess verfolge, sei der richtige Weg. Nur durch Integration, betont Mühlhaus, können weitere Firmen veranlasst werden, ihren Forschungsschwerpunkt in Mitteldeutschland zu sehen. Chancen für internationale Ansiedlungen lägen besonders in der Einbindung des Clusterprozesses durch verstärkte Mitwirkung im europäischen Netzwerk ECRN.


Dass die mitteldeutsche Chemieregion großes Potenzial hat, zeigt auch das Wirtschaftsjournal zum Thema „Wachstumsbranche: Die mitteldeutsche Chemie- und Kunststoffindustrie“. Das Wirtschaftsmagazin zeigt auf gut 50 Seiten die vielfältigen Aktivitäten des mitteldeutschen Clusters.

Ein Beispiel für die Aktivitäten ist die für November 2007 vorgesehene Branchenkonferenz, die zusammen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, dem VCI und dem GKV durchgeführt wird. Zentrales Anliegen der Konferenz ist es, die Erfolgsstory der Chemieregion aufzuzeigen und daraus Handlungsmaßgaben zu formulieren, die die Zukunftsfähigkeit des Standortes weiter stärken. Solide lokale Rahmenbedingungen wie auch globale Themen wie Rohstoffsicherung und internationale Ausstrahlung und Zusammenarbeit finden dabei Berücksichtigung.

Die mitteldeutsche Chemieregion arbeitet erfolgreich im Kreis zahlreicher Netzwerke und transferorientierter Institute. Beginnend mit dem Strategiedialog der chemischen Industrie mit den Landesregierungen wurde 2002 das Netzwerk CeChemNet gegründet sowie 2003 das europäische Netzwerk der Chemieregionen ECRN. Weitere Netzwerke erstrecken sich über Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bis nach Brandenburg. Kooperationen mit der Wissenschaft bestehen im Mitteldeutschen Hochschulverbund und in der Ansiedlung des Fraunhofer Pilotanlagenzentrums (PAZ) in Schkopau. Die Erfolge der Netzwerke zeigen sich in Qualifizierung und Weiterbildung, Projektarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und in der ostdeutschlandweiten Organisation und Kooperation von Netzwerken zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.

Cluster Chemie/Kunststoffe zu Besuch beim Cluster Biotechnologie-Life Sciences

Mittwoch, der 09. Mai 2007

Am Mittwoch, dem 9. Mai 2007 war Herr Andreas Dockhorn vom Clustermanagement Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland zu Besuch bei Herrn Martin Pohle vom Cluster Biotechnologie-Life Sciences Mitteldeutschland.

Dieses Treffen diente einem ersten Erfahrungsaustausch zwischen dem Clustermanagement. Dabei zeigte das Cluster Biotechnologie-Life Sciences großes Interesse an dem Clusteratlas des Clusters Chemie/Kunsttsoffe, der sich gerade in der Fertigstellungsphase befindet.

Ein weiterer Schwerpunkt des Gespräches war die Vorstellung des neugegründeten NEMO-Netzwerkes „4chiral“ durch die Netzwerkmanagerin Frau Dr. Susan Wassersleben, die auch an dem Gespräch teilnahm.

Alle drei Netzwerkmanager vereinbarten eine engere Kooperation.

Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland präsentiert sich auf der Fachmesse „Leuna-Dialog 2007”

Donnerstag, der 10. Mai 2007

Am 10. Mai 2007 fand im cCe Kulturhaus die zweite Standortmesse „Leuna-Dialog“ statt.

Auf der Messe präsentierten sich insgesamt 41 regionale und überregionale Aussteller aus den verschiedenen Dienstleistungsbereichen der Chemie- und Kunststoffbranche, damit konnte die zweite „Leuna-Dialog“ im Vergleich zum Vorjahr rund 30 Prozent mehr Aussteller gewinnen.

Im Rahmen dieser Fachmesse diente die Präsentation des Clusters Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland dazu, den länderübergreifenden Clusterprozess und die Potenziale der Branche bekannter zu machen.

Nach der Begrüßung der Besucher und Aussteller durch den Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH, Andreas Hiltermann, eröffnete Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff die Messe offiziell.

Den Messebesuchern wurde auf zwei Etagen ein abwechslungsreiches Fach-Programm mit zahlreichen Vorträgen sowie die Plattform für Erfahrungsaustausch und Geschäftsanbahnung geboten.

Intensive Gespräche führte das Cluster unter anderem mit chinesischen Gästen, die sich ausführlich über die Chemie-Standorte Mitteldeutschlands und deutsch-chinesische Kooperationsmöglichkeiten im Bereich Human Resources informierten.

Cluster Chemie/Kunststoffe präsentiert sich beim 1. POLYKUM Innovationstag „Kunststofftechnologien”

Dienstag, der 15. Mai 2007

Am 15. Mai 2007 fand im Schlosshotel Schkopau der 1. POLYKUM Innovationstag „Kunststofftechnologien“ statt. Auch das Cluster Chemie/Kunststoffe war mit einem eigenen Stand vertreten. Der Clustersprecher Herr Dr. Mühlhaus und der Clustermanager Herr Dockhorn informierten die interessierten Teilnehmer über den Clusterprozess in Mitteldeutschland.

Die Veranstaltung stieß auf große Resonanz: über 80 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung fanden sich zum Erfahrungsaustausch im Schkopauer Schlosshotel ein. Die Referenten bildeten ein weites Spektrum an neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen im Bereich der Kunststofftechnologien ab. Darüber hinaus wurde anhand eines Vortrages die „Entwicklungstendenzen der Kunststoffindustrie“ dargelegt.

Ziel des 1. POLYKUM Innovationstages war es, die weitere Kontinuität der positiven Entwicklung der Kunststoffbranche in der Region Mitteldeutschland zu gewährleisten und die intensive Zusammenarbeit aller an der Wertschöpfungskette beteiligten Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen zu fördern.

Der Veranstalter sowie die Teilnehmer begrüßten die Etablierung des POLYKUM Innovationstages als jährlich stattfindendes Forum.

Chemie/Kunststoffe blickt auf Branchenkonferenz

Freitag, der 01. Juni 2007

Chemie/Kunststoffe blickt auf Branchenkonferenz Freitag, der 01. Juni 2007
Am 13. und 14. November findet in Leuna die ostdeutsche Branchenkonferenz Chemie/Kunststoffe statt. Auf der jüngsten Clusterboardsitzung bei der Dow Olefinverbund GmbH in Schkopau wurde eine Vielzahl aktueller Projekte beraten.

Clustersprecher Christoph Mühlhaus, Generalbevollmächtigter der Dow, verwies zunächst auf ein neues Chemielehrer-Fortbildungszentrum, das die Universitäten Leipzig und Jena eingerichtet haben. Mühlhaus hatte das Cluster bei einer Gründungsveranstaltung vorgestellt. Nun regte das Clusterboard an, auch das Land Sachsen-Anhalt solle sich an diesem Programm beteiligen.

Weiter berichtete Mühlhaus von der geplanten Branchenkonferenz, die das Wirtschaftsministerium des Landes Sachsen-Anhalt und das Bundes-
ministerium für Wirtschaft & Technologie gemeinsam mit dem Verband der Chemischen Industrie (VCI) und dem Gesamtverband der Kunststoff-
verarbeitenden Industrie (GKV) vorbereiten. Für den 13.11. ist der Auftakt im Merseburger Ständehaus vorgesehen, dem dann die Haupt-
konferenz am 14.11. inLeuna folgt.
Teilnehmer der Clusterboardsitzung
Chemie/Kunststoffe*

Mehrere Bundes- und Landesminister hätten ihr Kommen zugesagt. Hauptthemen der Konferenz sollen die unternehmerischen Rahmenbedingungen für das Cluster sowie die Verbesserung der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft sein. Auch mehrere Vertreter des mitteldeutschen Clusters sind als Referenten vorgesehen. Das Clusterboard regte eine Begleitausstellung an.

Clustermanager Andreas Dockhorn kündigte unterdessen die Fertigstellung der Clusterbroschüre an. Derzeit befinde sich das Informations- und Imageheft in der englischen Übersetzung und soll in den kommenden Tagen veröffentlich werden. Die Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland sponsort die Broschüre ebenso wie die Präsentation des Clusters auf der Branchenkonferenz. Eine weitere Ankündigung gab es aus dem Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt. Danach sollen im Juni die Spitzengespräche zur Umsetzung des laut Koalitionsvertrag geplanten „Modellvorhaben Cluster Chemie/Kunststoffe“ beginnen.

Gute Nachrichten gab es bei der Clusterboardsitzung auch für die mitteldeutsche Kunststoffindustrie. So zeichnet sich nun nach langen Verhandlungen die Gründung eines gemeinsamen, mitteldeutschen Kunststoff-Kompetenzzentrums (KKZ) an der Hochschule Merseburg (FH) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ab. Damit soll vor allem die Verbindung zwischen Forschern und Unternehmern verbessert werden. Carsten Baumeister vom brandenburgischen Kunststoffverarbeiter-Netzwerk KuBra berichtete ferner von einem gemeinsamen EU-Förderantrag seines Netzwerks mit jenen aus Sachsen-Anhalt (Polykum) und Thüringen (PolymerMat). Das Ziel ist die weitere Herausbildung von Spezialisierungen der Netzwerke.

Die nächste Clusterboardsitzung findet am 13. September im Leipziger Kunststoffzentreum (KuZ) statt.

Weitere Informationen:
Website Cluster Chemie/Kunststoffe

Kontakt:
Clustermanagement
c/o. isw GmbH
Hoher Weg 3, 06120 Halle (Saale)
Tel: 0345 299 82 726
Fax: 0345 299 82 711
E-Mail

Das IPW wird 15 und das mitteldeutsche Cluster Chemie/Kunststoffe gratuliert dazu

Montag, der 11. Juni 2007

Am 11. Juni 2007 fand in Merseburg die Festveranstaltung anlässlich des 15jährigen Bestehens des Instituts für Polymerwerkstoffe e.V. (IPW) statt. Es wurde am 11.06.1992 als erstes An-Institut in Sachsen-Anhalt an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gegründet.

Der Wissenstransfer in die Wirtschaft sowie die Organisation und Durchführung von Weiterbildungsveranstaltungen, Symposien und Tagungen sind die Haupttätigkeitsfelder des Instituts. Das IPW hat das erste vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Demonstrationszentrum der neuen Bundesländer geleitet. Des Weiteren hat es mehrere größere Forschungsprojekte zur anwendungsorientierten Forschung auf Landes- und Bundesebene initiiert und Transferprojekte der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) organisiert.

Zu den Festtagsrednern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung gehörten der Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt Herr Dr. Haseloff und Herr Dr. Mühlhaus, Generalbevollmächtigter der Dow Olefinverbund GmbH, in Funktion als Sprecher des mitteldeutschen Clusters Chemie/Kunstsoffe. Für ihn ist es bemerkenswert, dass es vor 15 Jahren nicht Industrieforscher, sondern Universitätsprofessoren waren, die mit der Gründung des Institutes für Polymerwerkstoffe einen neuen Ansatz der Kooperation Wirtschaft, Wissenschaft gewagt haben. Besonders dankbar ist Herr Dr. Mühlhaus, dass Herr Prof. Michler, Vorstandsvorsitzender des IPW, sich engagiert, um mit dem Kunststoffkompetenzzentrum an der Hochschule Merseburg einen Weg aufzugreifen, wie die Fachkompetenz und die Einrichtungen der Universität Halle zielführend weiter für die Kooperation Wirtschaft, Wissenschaft genutzt werden können.

In seiner Rede ging Herr Dr. Mühlhaus auf die am 15. Juni 2007 stattfindende Auftaktveranstaltung des Modellvorhabens Cluster Chemie/Kunststoffe beim Ministerpräsidenten Prof. Böhmer ein. „Ich darf an dieser Stelle nur so viel verraten, dass wir auf gutem Weg sind Mitteldeutschland wieder zu einem Kompetenzzentrum für Polymersynthese und Polymerverarbeitung zu entwickeln. Sie Herr Professor Michler und Ihre Mitstreiter des IPW haben daran einen entscheidenden Anteil und dafür möchte ich Ihnen im Namen des mitteldeutschen Clusters Chemie/ Kunststoffe ganz herzlich danken“.

Das Cluster präsentierte sich zusätzlich mit einem eigenen Stand, um den zahlreichen nationalen und internationalen Gästen den Clusterprozess vorzustellen.

Chemie/Kunststoffe präsentiert Imagebroschüre

Freitag, der 27. Juli 2007

Chemie/Kunststoffe präsentiert Imagebroschüre Freitag, der 27. Juli 2007
Am 8. August erscheint erstmals der mitteldeutsche „Clusteratlas Chemie/Kunststoffe“. Die Publikation wird im Chemiepark Bitterfeld vorgestellt. Sie ist das Ergebnis einer Kooperation der Partner Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt, Wirtschaftsinitiative für
Mitteldeutschland und isw GmbH.

Bereits heute gehört das länderübergreifende Cluster zu den besten Kooperationsnetzwerken Deutschlands. In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsinitiative, der Landesregierung Sachsen-Anhalt und Unternehmen präsentiert das Clustermanagement (getragen von der isw GmbH) nun den ersten Branchenführer zur mitteldeutschen Chemie/Kunststoffeindustrie.

„Das Zukunftscluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland” ist der Titel der 50-Seiten starken Broschüre, die erstmalig die Potenziale der Branche in Ostdeutschland abbildet. „Der Clusteratlas stellt die breit aufgestellte Branche kompakt dar und informiert Investoren. Damit professionalisiert sich der Standort weiter und baut seinen Vorsprung aus“, sagt Klaus Wurpts, Geschäftsführer Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland GmbH. Interessenten können sich in der Publikation über Standortvorteile, internationale Kooperationen, Rahmenbedingungen und Kompetenzen informieren. Auch die Vorteile des starken Netzwerks werden herausgestellt und realitätserprobte Synergien als Wettbewerbsvorteil aufgezeigt.

Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik werden zur Vorstellung des Clusteratlas' am Mittwoch, den 08.08.2007 um 13 Uhr, im PD-ChemiePark Bitterfeld Wolfen erwartet. Dem Anlass entsprechend werden Dr. Reiner Haseloff, Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt, Matthias Gabriel, Geschäftsführer PD-ChemiePark Bitterfeld Wolfen GmbH und Dr. Christoph Mühlhaus, Generalbevollmächtigter Dow Olefinverbund GmbH sowie Sprecher des Clusters Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland, über die Forschungs- und Wirtschaftspotenziale in Mitteldeutschland sprechen.

Weitere Informationen:
Website Cluster Chemie/Kunststoffe

Kontakt:
Andreas Dockhorn, Clustermanager
Telefon: 0345-29982726

Das Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland im Fokus der Wissenschaft

Freitag, der 27. Juli 2007

Am 27. Juli 2007 fand im Besucherzentrum der Dow Olefinverbund GmbH ein Workshop zum „Wissens- und Technologietransfer im Kontext von Clusterbildungsprozessen in den Branchen Chemie und Kunststoff in Mitteldeutschland“ statt.

Zu dieser Veranstaltung hatte das Institut IPRAS e.V. der Friedrich-Schiller-Universität eingeladen, die zurzeit im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung eine Studie zu diesem Thema erstellt.

Zum Anfang des Workshops gab Herr Dockhorn vom Management des Clusters Chemie/Kunststoffe anhand von quantitativen und qualitativen Indikatoren einen Überblick über das „Chemie - und Kunststoffland“ Mitteldeutschland und stellte das mitteldeutsche Chemie- und Kunststoffcluster vor, das ein Bestandteil der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland ist.

In einem Impulsreferat stellte Herr Dr. Behr von der Friedrich-Schiller-Universität erste Ergebnisse einer empirischen Untersuchung vor, die sich mit dem betrieblichen Innovationshandeln und Forschungskooperationen in den beiden Branchen Chemie und Kunststoffe in Mitteldeutschland beschäftigen. Dieses bildete die Grundlage einer intensiven Diskussion und Stellungnahme der anwesenden Vertreter von Unternehmen, Hochschulen/wissenschaftlichen Einrichtungen und Politik, die größtenteils Mitglied im Board des mitteldeutschen Chemie- und Kunststoffclusters sind.

Von Seiten des Bundes - als Auftraggeber der Studie - war Herr Wessel-Terharn anwesend, der in seinen Ausführungen u.a. auf neue Förderprogramme einging.

Chemie-Cluster steht bald „auf eigenen Füßen”

Donnerstag, der 09. August 2007

Chemie-Cluster steht bald „auf eigenen Füßen” Donnerstag, der 09. August 2007
Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Haseloff kündigt die Förderung des von der Wirtschaftsinitiative initiierten länderübergreifenden Clusterprozesses Chemie/Kunststoffe an.

„Als wir 2004 bei der Zukunftskonferenz mit dem länderübergreifenden Clusterprozess gestartet sind, haben uns noch viele belächelt.“ Das sagte Wirtschaftsinitiative-
Geschäftsführer Klaus Wurpts am Donnerstag bei einer Pressekonferenz zur Präsentation des ersten „Clusteratlas Chemie/Kunststoffe“ im Chemiepark Bitterfeld. In den vergangenen drei Jahren habe die Standortinitiative über 100.000 Euro in die Clusterarbeit zur Vernetzung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Chemie- und Kunststoffindustrie investiert. „Nun sprechen alle von Clustern und wir sind eine der gefragtesten Vorzeigeregionen mit internationaler Ausstrahlung.“

Chemiepark-Betreiber Matthias Gabriel bestätigte: „Wir bekommen immer mehr Anfragen aus der ganzen Welt.“

Über 650 Millionen Euro werden in den nächsten zwei Jahren allein die Unternehmen aus der Region in Mitteldeutschland im Cluster Chemie/Kunststoffe investieren, dabei sollen etwa 1.200 Arbeitsplätze entstehen. Mit dem Clusterprozess soll laut Sprecher Christoph Mühlhaus von der Dow Olefinverbund GmbH nicht nur die Zusammenarbeit in der Region gefördert werden. „Im Zentrum stehen die Ausprägung der regionalen Wertschöpfungskette sowie die Stärkung der Innovationskraft.“ Gunthard Bratzke vom Hallenser Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung (isw) arbeitet hieran im Auftrag der Wirtschaftsinitiative.

Der „Clustermanager“ hat auf Vorschlag der Wirtschaftsinitiative und Wunsch der Unternehmen auch den nun präsentierten Clusteratlas herausgegeben. Mit der in deutscher und englischer Sprache erschienenen Marketingbroschüre soll einerseits auf das Potential des Clusters hingewiesen werden, andererseits werden die Struktur erklärt und die Ansprechpartner genannt. Gleiche Broschüren werden im Auftrag der Wirtschaftsinitiative auch für die Cluster Biotechnologie - Life Sciences und Ernährungswirtschaft erstellt. Foto*

Neben der Wirtschaftsinitiative und dem isw-Institut hat vor allem die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt den ersten mitteldeutschen Clusteratlas finanziert. „Sachsen-Anhalt ist Vorreiter bei der länderübergreifenden Zusammenarbeit“, kommentierte Wurpts von der Wirtschaftsinitiative. „Die Unterstützung der anderen Länder könnte und sollte größer sein, denn für eigenständiges Wachstum und internationale Wahrnehmbarkeit haben wir nur auf mitteldeutscher Ebene die erforderliche kritische Masse“, sagte Wurpts. Dass Ländergrenzen für die Wirtschaft keine Rolle spielten, machte auch Clustersprecher Mühlhaus deutlich, indem er auf das Engagement der BASF aus dem brandenburgischen Schwarzheide im Clusterprozess verwies.

Mit Hilfe von Fördermitteln des Bundes („GA“) in Höhe von bis zu 450.000 Euro wird Sachsen-Anhalt nach Ankündigung von Minister Haseloff in den nächsten drei Jahren den länderübergreifenden Clusterprozess unterstützen. Eine entsprechende Vereinbarung war, auch durch Vermittlung der Wirtschaftsinitiative, zwischen den drei Bundesländern getroffen worden. „Damit können wir uns künftig stärker auf die Initiierung weiterer Clusterprozesse wie zum Beispiel im Logistik- oder Solarbereich konzentrieren“, sagte Wurpts, der sich darüber freute, dass das Cluster bald „auf eigenen Füßen“ stehe. Für die Förderung von Marketingaktivitäten als auch vor allem für die Cluster-übergreifende Vernetzung werde sich die Wirtschaftsinitiative weiter engagieren.

* v.l. Klaus Wurpts (Geschäftsführer Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland), Dr. Michael Schädlich (Geschäftsführer ISW Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung gGmbH), Dr. Reiner Haseloff (Wirtschaftsminister Sachsen-Anhalt), Dr. Christoph Mühlhaus (Generalbevollmächtiger Dow Olefinverbund GmbH), Dr. Paul Kriegelsteiner (Hauptgeschäftsführer Chemieverbände Nordost)

Weitere Informationen:
Website Cluster Chemie/Kunststoffe
Mitteldeutsche Zeitung zum Thema

Kontakt:
Andreas Dockhorn
Management Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland
Tel: 0345 - 29 98 2726

Kunststoffmagazin portraitiert Chemie-Cluster

Freitag, der 17. August 2007

Kunststoffmagazin portraitiert Chemie-Cluster Freitag, der 17. August 2007
Das Kunststoffmagazin veröffentlicht im August ein Portrait des mitteldeutschen Clusters Chemie/Kunststoffe. Neben einer umfassenden Darstellung des Chemiestandortes wird der Clusterprozess der Wirtschaftsinitiative vorgestellt.

„Die Kraft der Cluster" titelt das deutschlandweit vertriebene Magazin, das 10-mal jährlich in einer Auflage von 25.000 Exemplaren erscheint. Der Sonderteil der aktuellen Ausgabe beschreibt am Beispiel der mitteldeutschen Chemiebranche, welchen Wert eine starke Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft für die Wettbewerbsfähigkeit eines Standortes besitzt. „Wir freuen uns, dass unsere Arbeit von Fachmedien wahrgenommen wird", sagt Wirtschaftsinitiative-Geschäftsführer Klaus Wurpts. Das branchenübergreifende Cluster Chemie/Kunststoffe sei in seiner Entwicklung beispielhaft und gelte inzwischen als etabliert, so Wurpts weiter.

„Es ist nicht zu übersehen, dass die chemische Industrie - mit langer und großer Tradition - die Wirtschaft in Mitteldeutschland deutlich prägt und dass in dieser Region die Kunststoffindustrie in ganzer Breite rasant wächst", stellt die Kunststoffzeitung im Hinblick auf die Clusteraktivitäten fest. So hätten die rund 750 Chemie- und Kunststoffunternehmen Mitteldeutschlands ihren Umsatz im Jahr 2006 um 15% auf 18 Milliarden Euro gesteigert. Den Autoren zufolge beträgt der Anteil am Gesamtumsatz des Verarbeitenden Gewerbes in der Region damit 14 Prozent.

Im Artikel werden auch die Länder- und Fachnetzwerke wie CeChemNet, Polykum sowie Forschungseinrichtungen und Kompetenzzentren vorgestellt. Diese Netzwerke sieht das K-Magazin als Indikator für die ausgewiesene Exzellenz der Region als Wissenschafts- und Forschungsstandort für die Chemie- und Kunststoffindustrie. Beispielhaft genannt werden das Fraunhofer Pilotanlagen-Zentrum für Polymersynthese und -verarbeitung in Schkopau sowie das entstehende Kunststoff-Kompetenzzentrum Halle-Merseburg. Das Netzwerk Polykum, eingebunden im mitteldeutschen Cluster Chemie/Kunststoffe, sei vor allem darauf ausgerichtet, die Zusammenarbeit der Firmen untereinander sowie mit der Wissenschaft voranzubringen.

Als aktuelle Projekte des mitteldeutschen Chemieclusters nennt das Kunststoffmagazin den Anfang August veröffentlichten Clusteratlas sowie die für Herbst geplante ostdeutsche Branchenkonferenz in Leuna. „Das Zukunftscluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland" ist der Titel der 50-seitigen Broschüre, die erstmalig die Potenziale der Branche in Ostdeutschland abbildet. Die geplante Branchenkonferenz wird sich thematisch hauptsächlich mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Clustern sowie mit der Verbesserung der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft in den Clustern beschäftigen. Zudem präsentiert sich das Cluster im Oktober auf der weltweit größten Kunststoffmesse „K 2007" in Düsseldorf und führt im Rahmen der Messe eine eigene Veranstaltung für bis zu 100 Teilnehmer durch. Das Vorhaben wird durch das Land Sachsen-Anhalt und die Dow Olefinverbund GmbH unterstützt.

Große Presseresonanz zum Clusteratlas

Freitag, der 07. September 2007

Große Presseresonanz zum Clusteratlas Freitag, der 07. September 2007
eines Pressegespräches im PD-ChemiePark Bitterfeld Wolfen gemeinsam durch das Land Sachsen-Anhalt, der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland und der isw GmbH präsentiert. Das Land Sachsen-Anhalt wurde durch den Minister für Wirtschaft und Arbeit, Herrn Dr. Reiner Haseloff repräsentiert.

Rund 15 Journalisten von Tageszeitungen, Fachzeitschriften sowie Medienvertreter von Funk und Fernsehen waren der Einladung gefolgt. Ihnen standen Gesprächspartner aus dem Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland und dem Netzwerk CeChemNet, dem Verbund der Chemiestandorte in Mitteldeutschlands, kompetent Rede und Antwort. Die Veröffentlichung brachte der mitteldeutschen Chemie- und Kunststoffregion große Aufmerksamkeit. 23 Medienberichte wurden im Ergebnis der Präsentation bisher veröffentlicht. Weitere Veröffentlichungen werden noch erwartet.

Der Atlas gibt als Wegweiser einen umfassenden Überblick über den Stand und die Erfolg versprechenden Aussichten der beiden Branchen chemische Industrie und Kunststoffverarbeitung in den vier Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg. Die in englischer und deutscher Sprache vorliegende Erst-Ausgabe bietet aber nicht nur ein eindrucksvolles Branchen-Porträt, sondern soll auch bei der weltweiten Suche nach Investoren helfen.

Bashkortostan zu Gast Clustermanagement Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland

Donnerstag, der 13. September 2007

Am 13. September 2007 begrüßte das Cluster Chemie/Kunststoffe eine Delegation mit Repräsentanten der Republik Bashkortostan in Halle.

Die Mitglieder der Delegation informierten sich über die erfolgreiche Netzwerkarbeit sowie den Clusterprozess im Bereich Chemie/Kunststoffverarbeitung in Mitteldeutschland. Insbesondere die seit 1990 erworbenen Erfahrungen und Kompetenzen, die bei der umfassenden Umgestaltung einer traditionell durch die chemische Industrie geprägten Wirtschaftsregion erworben wurden, stießen auf großes Interesse der Delegation. In diesem Zusammenhang wurden die Repräsentanten aus Bashkortostan über das moderne Chemieparkmanegement der mitteldeutschen Chemiestandorte, die Geburtsstätte des Chemieparkkonzeptes, informiert. Möglichkeiten der zukünftigen Zusammenarbeit wurden u.a. im Rahmen des Netzwerkes der Europäischen Chemieregionen (ECRN) gesehen.

Dritte Clusterboardsitzung Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland in diesem Jahr

Donnerstag, der 13. September 2007

Große Teilnahme an der dritten der Clusterboardsitzung Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland, die turnusgemäß diesmal in Sachsen stattfand. 24 Mitglieder und Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung kamen am 13. September 2007 in das Kunststoff-Zentrum in Leipzig (KUZ).

Zahlreiche Themen standen auf der Agenda. Dazu gehörte die bevorstehende Zukunftskonferenz „Chemie-Kunststoffe“, die am 13. und 14. November im Mitteldeutschen Chemiedreieck stattfindet und der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierte Spitzencluster-Wettbewerb. Sehr großes Interesse fand der Vortrag von Herrn Thomas Ecker, der über das mitteldeutsche Chemielehrerfortbildungszentrum Leipzig-Jena informierte. Insbesondere die Kunststoffnetzwerke KuBra e.V. aus Brandenburg und PolymerMat e.V. aus Thüringen signalisierten Ihr Interesse an einer Zusammenarbeit und berichteten über eigene Aktivitäten hinsichtlich der Arbeit mit Schulen und Schülern.

Sehr großes Interesse fand zum Abschluss der Sitzung die fachkundige Führung durch das Kunststoff-Zentrum.

Die nächste Clusterboardsitzung findet im Dezember auf Einladung von Herrn Dr. Proske - Präsident des Gesamtverbandes der Kunststoffverarbeitenden Industrie e.V. - bei der CircleSmart AG in Thüringen statt. Die Veranstaltung wird gemeinsam von dem Clustermanagement mit dem Kunststoffnetzwerk Thüringen PolymerMat e.V. organisiert.

Erstes bundesweites Treffen von Clusterinitiativen in den Branchen Chemie und Kunststoffe am 13./14. September in Schkopau/Halle

Freitag, der 14. September 2007

Am 13./14. September 2007 lud das Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland andere bundesweite Clusterinitiativen zum ersten Erfahrungsaustausch ein.

Gekommen waren Vertreter aus Clustern und Landesministerien aus Bayern, Niedersachsen/Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Von Seiten des Clusters Chemie/Kunststoffe nahmen daran die CeChemNet-Partner BASF Schwarzheide GmbH, Dow Olefinverbund GmbH, InfraLeuna GmbH und der Verband der Chemischen Industrie e.V. - Landesverband Nordost teil. Eröffnungsworte hielt Herr Staatssekretär Detlef Schubert vom Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt.

Im Ergebnis der Veranstaltung wurden gemeinsame Themen herausgearbeitet über die auf weiteren Treffen der Erfahrungsaustausch intensiviert werden soll. Die nächste Sitzung findet auf Einladung von ChemCoast e. V. in Niedersachsen/Schleswig-Holstein statt.

Kunststoff-Kompetenzzentrum Halle-Merseburg gegründet

Dienstag, der 18. September 2007

Am 18. September 2007 fand auf dem Campus Merseburg die Gründungsveranstaltung für das Kunststoff-Kompetenzzentrum Halle-Merseburg (KKZ) statt. Das Kunststoff-Kompetenzzentrum Halle-Merseburg ist eine interinstitutionelle, interdisziplinäre wissenschaftliche Einrichtung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Hochschule Merseburg (FH), das unter der gemeinsamen Verantwortung der Rektorate der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Hochschule Merseburg steht.

Herr Dr. Mühlhaus, Generalbevollmächtigter der Dow Olefinverbund GmbH, sprach als Gastredner in seiner Funktion als Sprecher des Clusters Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland über die Bedeutung des Kunststoff-Kompetenzzentrums für die Kunststoffindustrie und des Clusterprozesses in Mitteldeutschland.

Das Kunststoff-Kompetenzzentrum verfolgt als Wissenschaftsverbund das Ziel, die im Territorium vorhandenen polymerstoffspezifischen akademischen Potentiale zu bündeln und die anwendungsorientierte Forschung auf dem Gebiet der Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik zu fördern. Dazu sollen die durch die interdisziplinäre Zusammensetzung des Zentrums möglichen Synergien zielgerichtet ausgenutzt werden. Dabei will sich das neue Zentrum strategisch an den Bedürfnissen der Region orientieren und zur Forschungskooperation zwischen Industrie und Hochschulen beitragen. Am Kunststoff-Kompetenzzentrum sollen vom Bund und den Ländern oder anderen Einrichtungen und Verbänden übertragene, vor allem auch längerfristige, Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie Vertragsforschung mit der Industrie durchgeführt werden.

Kontakt:

Hochschule Merseburg (FH)
Prorektor für Forschung, Wissenstransfer und Existenzgründung
Herr Prof. Dr. Kirbs
Tel. 03461 46-2903
E-Mail: prorektorat.forschung@hs-merseburg.de

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Institut für Polymerwerkstoffe e. V.
Herr Prof. Dr. Radusch
Tel. 03461 46-2590
E-Mail: hans-joachim.radusch@iw.uni-halle.de

Hochschule Merseburg (FH)
University of Applied Sciences
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Geusaer Straße
06217 Merseburg

Tel.: 03461 46-2909
Fax: 03461 46-2958
E-Mail: susan.gesell@hs-merseburg.de

Fraunhofer Innovationscluster „Polymertechnologie” stärkt das mitteldeutsche Cluster Chemie/Kunststoffe

Mittwoch, der 19. September 2007

Innovative Synthese- und Verarbeitungstechnologien zu entwickeln und neuartige Kunststoffe schneller auf den Markt zu bringen ist das Ziel des Innovationsclusters „Polymertechnologie“ in Halle-Leipzig, das am 19. September 2007 offiziell an den Start gegangen ist.

Daran beteiligt sind die Fraunhofer-Institute für Angewandte Polymerforschung IAP in Potsdam und für Werkstoffmechanik IWM in Halle, das Fraunhofer-Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und -verarbeitung PAZ in Schkopau, die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie zahlreiche klein- und mittelständische Unternehmen als auch Grossunternehmen wie Dow Chemical. Zentrum des Innovationsclusters ist das Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und -verarbeitung (PAZ ) in Schkopau.

„Durch mehr Forschungstiefe in der Polymertechnologie können wir dem Standort zu noch mehr Dynamik verhelfen. Das Innovationscluster stellt einen Katalysator für neue Produkte und Verfahren dar“, sagte Herr Prof. Dr. Ralf Wehrspohn, Leiter des IWM.

Nach Aussage von Herrn Prof. Dr. Michael Bartke, wissenschaftlicher Leiter des PAZ und Sprecher des Innovationsclusters sollen als inhaltliche Schwerpunkter im Cluster drei Themenbereiche bearbeiten werden: Polymer-Nanopartikel-Blends, neue Kautschuktypen sowie Biopolymere und Naturfaserkomposite.

Kontakt:

Dr.-Ing. Michael Bartke
Telefon: +49 3461 2598-120
Fax: +49 3461 2598-105
E-Mail: michael.bartke@iap.fraunhofer.de
Fraunhofer-Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und -verarbeitung
PAZ
Value Park A74
06258 Schkopau


Weitere Informationen:
www.fraunhofer.de

8. Kunststoffkolloquium in Schwarzheide

Mittwoch, der 19. September 2007

Am 18. und 19. September 2007 fand im brandenburgischen Schwarzheide zum nunmehr achten Mal das Kunststoffkolloquium statt.
Zahlreiche Mitglieder des Clusterboards Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland nahmen teil.

Neben zahlreichen Fachvorträgen standen auch Grußworte auf der Agenda. So verwies Volker Knabe, Vorsitzender der Geschäftsführung BASF Schwarzheide, auf die Bedeutung der Zusammenarbeit in Netzwerken und Clustern und würdigte die bisherigen Erfolge vom Netzwerk der mitteldeutschen Chemiestandorte CeChemNet sowie dem Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland.

Treffen mitteldeutsche Entsorgungswirtschaft mit CeChemNet / Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland

Donnerstag, der 20. September 2007

Am 20. September 2007 fand auf Initiative des Netzwerkes der mitteldeutschen Chemiestandorte CeChemNet ein Treffen der mitteldeutschen Entsorgungswirtschaft mit Vertretern der Chemiestandorte Mitteldeutschlands auf der Deponie Halle-Lochau statt.

Die zahlreich erschienenen Teilnehmer diskutierten über mögliche Wege der Zusammenarbeit: Die Vertreter der Chemiestandorte streben einen Überblick über die Kompetenzen der regionalen Entsorger an, sodass maßgeschneiderete spezialisierte Dienstleistungen sowohl für für bereits auf den Standorten ansässige Unternehmen, als auch für neue Ansiedler angeboten werden können. Die Unternehmen der mitteldeutschen Entsorgungswirtschaft, die in einem Kompetenznetzwerk organisiert sind, erwarten im Ergebnis der Veranstaltung eine verstärkte Zurkenntnisnahme ihres Know-Hows beispielsweise im Hinblick auf innovative Verfahrenstechniken im Bereich der Entsorgung und Aufbereitung von Abfällen und Nebenprodukten.

Man sollte sich regelmäßig austauschen, wie die Wertschöpfungskette vor Ort bestmöglich zu nutzen ist, so Matthias Gabriel, Geschäftsführer ChemiePark Bitterfeld Wolfen. Andreas Hiltermann, Geschäftsführer InfraLeuna, verwies darauf, dass hochspezialisierte Dienstleister einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil bei der Gewinnung neuer Ansiedler darstellen.

Zur Weiterführung und Intensivierung des Dialogs zwischen der mitteldeutschen chemischen Industrie und der Entsorgungswirtschaft wurde bereits eine Veranstaltung in größerem Rahmen angeregt.

Besuch von der internationalen Fachzeitschrift ISIC

Freitag, der 28. September 2007

Am 28. September 2007 besuchte Herr John Baker (Global Director Custom Publishing vom ICIS Chemical Business) das Cluster Chemie/Kunststoffe, um sich über den mitteldeutschen Clusterprozess, das Fraunhofer Innovationscluster „Polymertechnologie“ und das PAZ zu informieren. ICIS (ehemals European Chemical News und American Chemical News) ist eine internationale Feizeitschrift in der Chemie. Geplant ist eine Sonderveröffentlichung im März 2007.

Chemie/Kunststoffe: Erstes nationales Treffen erfolgreich

Freitag, der 05. Oktober 2007

Chemie/Kunststoffe: Erstes nationales Treffen erfolgreich Freitag, der 05. Oktober 2007
Auf Einladung des von der Wirtschaftsinitiative unterstützen Clusters Chemie/Kunststoffe haben sich erstmals Initiativen aus ganz Deutschland in Schkopau getroffen.

„Wir stehen im nationalen Vergleich gut dar“, bilanziert Clustersprecher Christoph Mühlhaus von der Dow Olefinverbund GmbH das erste Treffen von Clusterinitiativen im Bereich Chemie aus ganz Deutschland. Auf Einladung der Mitteldeutschen waren 25 Teilnehmer vor kurzem für zwei Tage nach Schkopau gekommen. Neben Mühlhaus präsentierten Vertreter aus Bayern (Bayern Innovativ), Schleswig-Holstein/Niedersachsen (ChemCoast e.V.), Rheinland-Pfalz (chem2biz) und Nordrhein-Westfalen (kunststoffland NRW e.V., ChemSite-Initiative, ChemCologne e.V.) ihre Aktivitäten.

Foto: Dr. Christoph Mühlhaus, Clustersprecher und Generalbevollmächtigter der DOW Olefinverbund GmbH


Das erste Treffen hat laut Mühlhaus die unterschiedlichen Ausgangssituationen und Herangehensweisen der regionalen Clusterinitiativen verdeutlich. So reichen die Handlungsfelder von der Standortentwicklung über gemeinsame Marketingaktivitäten bis hin zu Innovationsprojekten. Allen Clustern sei die enge und koordinierte Zusammenarbeit mit den Landesregierungen gemein, erklärt Mühlhaus. Das besondere in Mitteldeutschland sei neben der Fokussierung auf Innovationsprozesse und die Entwicklung der Wertschöpfungsketten vor allem das gemeinsame Agieren mit den Kunststoffverarbeitern. Andernorts würden diese zumeist allein auftreten.

Angesichts fehlender Konzernzentralen, der strukturellen Innovationsschwäche und der Dominanz kleiner und mittlerer Unternehmen habe Mitteldeutschland zwar eine besondere Stellung im deutschen Vergleich, sagt Mühlhaus. Mit Blick auf die nunmehr schon mehrjährige Zusammenarbeit in der Region und die damit verbundenen Erfolge sei das Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland jedoch vorbildlich. Auch das mitteldeutsche Chemiepark-Modell gilt bundesweit als Erfolgsbeispiel. Die Vertreter der deutschen Chemie-Cluster vereinbarten bei ihrem ersten Treffen laut Mühlhaus einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch. Das nächste Treffen findet auf Einladung von ChemCoast Schleswig-Holstein/Niedersachsen statt.

Chemie/Kunststoffe präsentiert sich auf „K 2007”

Freitag, der 19. Oktober 2007

Chemie/Kunststoffe präsentiert sich auf „K 2007” Freitag, der 19. Oktober 2007
Auf der weltweit größten Kunststoffmesse „K 2007“ veranstalten Vertreter der mitteldeutschen Chemieindustrie ein Informationsforum zum Clusterprozess in Mitteldeutschland. Das Land Sachsen-Anhalt und Dow - The Chemical Company unterstützen das Cluster der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland.

Das „Innoforum“ findet am Montag, den 29. Oktober 2007, von 14.00 - 16.00 Uhr im Rahmen der international führenden Kunststoffmesse „K 2007“ in Düsseldorf statt. „Wir möchten den innovativsten Unternehmen aus Mitteldeutschland die Chance bieten, für sich und für die Region zu werben. Der Chemiestandort Mitteldeutschland ist einer der modernsten weltweit und im Clusterverbund entstehen laufend gute Innovationen. Das wollen wir noch bekannter machen“, sagt Christoph Mühlhaus, Generalbevollmächtiger der Dow Olefinverbund GmbH. Deshalb wurde die Harzlack Ltd. aus Halberstadt, Clusterpreisträger Chemie/Kunststoffe beim IQ Innovationspreis Mitteldeutschland, eingeladen, das Unternehmen auf der Messe vorzustellen. Zu dem Branchentreff werden 200.000 internationale Fachleute erwartet.

Dr. Christoph Mühlhaus,
Generalbevollmächtigter Dow Olefinverbund

Auf dem Programm stehen Vorträge von Reiner Haseloff, Wirtschaftsminister des Landes Sachsen-Anhalt, und von Prof. Dr. Michael Bartke, Wissenschaftlicher Leiter Fraunhofer-Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und -verarbeitung. Dabei geht es zunächst um die Wirtschafts- und Innovationspolitik des Landes Sachsen-Anhalt. Darauf folgen Informationen von Wissenschaftlern und Unternehmern zu den Chemieeinrichtungen in Mitteldeutschland. Vorgestellt werden das im Dow Value Park ansässige Fraunhofer-Pilotanlagenzentrum, die mitteldeutschen Kunststoffnetzwerke sowie Unternehmen der Region.

„Wir hoffen, dass die Gäste rege mit den Vertretern der mitteldeutschen Innovationslandschaft diskutieren und einen guten Eindruck davon bekommen, wie die mitteldeutsche Kunststoffszene aufgestellt ist“, so Mühlhaus weiter. Die chemische Industrie und die Kunststoffverarbeitung gehören zu den wachstumsstärksten und innovativsten Branchen der Region und sind Vorreiter im weltweiten Umstrukturierungsprozess der Branchen. Im Jahr 2006 erwirtschafteten 750 Chemie- und Kunststoff-Betriebe in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg mit 71 000 Beschäftigten einen Umsatz von 18 Milliarden Euro.

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei, der Zutritt zur Veranstaltung erfolgt über das Messegelände der K 2007 und ist somit nur mit gültiger Eintrittskarte möglich. Die K 2007 ist die 17. Internationale Messe für Kunststoff und Kautschuk und findet vom 24.-31.10.2007 in Düsseldorf statt. Der Turnus der Messe ist drei-jährlich. Die diesjährigen Themen der „K“ sind „Rohstoffe und Hilfsstoffe“, „Maschinen und Ausrüstungen“, „Halbzeuge“, „Technische Teile“ und „Verstärkte Kunststofferzeugnisse“. Zur K 2004 kamen 2.914 Aussteller aus 52 Ländern und 230.978 Besucher aus über 100 Nationen (davon ein Auslandsanteil von 50%).

Mitteldeutschland auf der K 2007

Montag, der 29. Oktober 2007

Im Rahmen der K 2007 in Düsseldorf, der weltweit größten Ausstellung für Kunststoffe und Kautschuk, präsentierten sich das Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland und das Netzwerk der Mitteldeutschen Chemiestandorte CeChemNet und am 29. Oktober (im Congress Center Düsseldorf CCD Süd, Raum 28) mit der Veranstaltung „Innoforum“. Zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie Repräsentanten der Kunststoffnetzwerke Mitteldeutschlands folgten der Einladung nach Düsseldorf. Damit stellte sich die mitteldeutsche Innovationslandschaft im Bereich Chemie/Kunststoffe erstmals in seiner Gesamtheit auf einer internationalen Messe dar und erzielte damit eine neue Qualität der gemeinsamen Außendarstellung Mitteldeutschlands.

Zudem belegte die öffentlichkeitswirksame Formierung von Cluster Chemie/Kunststoffe und CeChemNet auf einer internationalen Messe eindrucksvoll den Erfolg der abgestimmten Marketingaktivitäten mit der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt. CechemNet und das Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland stellten die innovative mitteldeutsche Region als ein Chemie- und Kunststoffland vor. Dabei lag der Fokus der Veranstaltung nicht nur auf der Präsentation langer Traditionen der chemischen Industrie und Kunststoffverarbeitung in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg, die Veranstaltung zielte zudem auf die Darstellung der Vorreiterrolle der Region im Umstrukturierungsprozess der Chemiebranche ab.

„Mitteldeutschland entwickelt sich wieder zu einem Kompetenzentrum für Polymerherstellung und -verarbeitung. Innovative Unternehmen und anerkannte Forschungseinrichtungen bieten die Basis für eine nachhaltige Entwicklung der Region“, sagte Christoph Mühlhaus, Generalbevollmächtigter Dow Olefinverbund GmbH und Sprecher des Clusters Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland.

Pressereise zu den Chemiestandorten Sachsen-Anhalts vom 12. – 14. November 2007

Mittwoch, der 14. November 2007

Vom 12. bis zum 14. November 2007 luden CeChemNet und die Investitions- und
Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt (IMG) Pressevertreter aus ganz Deutschland zu
einer gemeinsamen Pressereise ein.

Zahlreiche Medienvertreter folgten dieser Einladung und gewannen dabei einen
nachhaltigen Eindruck von den europaweit modernsten Chemiestandorten und
-anlagen in der Wachstumsregion „Mitteldeutsches Chemiedreieck“: Bitterfeld-
Wolfen, Zeitz, Leuna sowie Schkopau.

Am Beispiel der chemischen Industrie Ostdeutschlands konnte die erfolgreiche
Entwicklung der Branche nachvollzogen werden. Durch ihre Einordnung in die
Innovationslandschaft wurde aufgezeigt, inwieweit die Erfahrungen der ostdeutschen
Chemie für die künftige Entwicklung der Branche in Deutschland und Europa von
Bedeutung sind.

Während des gesamten Zeitraums standen den Journalisten interessante
Gesprächspartner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zur Verfügung.
Einen Abschluss fand die Pressereise mit der Teilnahme an der „Zukunftskonferenz
Chemie/Kunststoffe“ am 13./14. November 2007 in Merseburg und Leuna.

Deutsche Chemie-Konferenz in Leuna

Freitag, der 16. November 2007

Deutsche Chemie-Konferenz in Leuna Freitag, der 16. November 2007
Die erste nationale „Zukunftskonferenz Chemie/Kunststoffe" war vergangene Woche in Mitteldeutschland und dem Cluster Chemie/Kunststoffe zu Gast.

Rund 200 hochrangige Gäste diskutierten in Merseburg und Leuna die Rahmenbedingungen für die Branche sowie die Themen Fachkräftesicherung und Clusterentwicklung. Veranstalter waren das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt sowie der Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI) und der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV). „Aus mitteldeutscher Sicht war die Veranstaltung ein voller Erfolg“, kommentiert Clustersprecher Christoph Mühlhaus von der Dow Olefinverbund GmbH die Veranstaltung.

Ziele waren zum einen, die Erfolgsstory der chemischen Industrie und Kunststoffverarbeitung im branchen- und länderübergreifenden Clusteransatz aufzuzeigen. Zum anderen wurde die zukünftige Gestaltung wichtiger Rahmenbedingungen für die weitere Entwicklung des Standorts thematisiert. Hervorzuheben seien die Bereiche Energie- und Innovationspolitik sowie der steigende Handlungsbedarf bei der Fachkräfterekrutierung, so Mühlhaus.

v.l. Dr. Horst Hernichel (InfraLeuna GmbH), Dr. Gunthard Bratzke (isw Institut gGmbH),
Dr. Christoph Mühlhaus (Dow Olefinverbund), Werner Popp (InfraLeuna GmbH)

Die Konferenz trage laut Mühlhaus dazu bei, dass der Clusteransatz in der Politik als wesentliches Instrument nun Anerkennung finde. Insgesamt sei die Resonanz bei den Beteiligten positiv. Besonderer Dank gebühre dem Land Sachsen- Anhalt, dass ausdrücklich den länderübergreifenden und damit mitteldeutschen Clusteransatz unterstütze, betont Mühlhaus.

Eine der wichtigen zukünftigen Aufgaben für das Cluster sieht Mühlhaus darin, die KMU noch stärker in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Zudem sei es sinnvoll, den Standorteverbund zwischen den Chemieparks und -Standorten zu einem Verbund mit prägenden Schwerpunkten der Innovation weiterzuentwickeln. Auf der Konferenz wurde dementsprechend bestärkt, das mitteldeutsche Modellvorhaben und vereinbarte Prozesse gemeinsam umzusetzen. Anforderungen an die europäische Politik sollten vor allem über die Mitwirkung im ECRN (European Chemical Regions Network) formuliert werden.

Ausblickend zeige die Konferenz, so Mühlhaus, dass die positive Entwicklung der ostdeutschen Chemiebranche sich fortsetze, wenn die Kräfte der in der Region tätigen Unternehmen gebündelt würden und die Politik die Branche weiterhin bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen unterstütze. Für die Zukunft erwägt das Clusterboard thematische Konferenzen zu ausgewählten Schwerpunktthemen.

Das Cluster präsentierte sich mit einem eigenen Auftritt den Gästen aus ganz Deutschland mit Unterstützung der Wirtschaftsinitiative auf einer von der isw GmbH und der InfraLeuna GmbH organisierten konferenzbegleitenden Ausstellung zur Zukunftskonferenz. Dabei wurde auch der Clusteratlas mit der Darstellung der regionalen Unternehmen und Netzwerke verteilt. Auch die Wirtschaftsinitiative selbst war Vertreten. „Dass diese Veranstaltung der Bundesregierung in unserer Region stattfand, zeigt den Erfolg unserer Netzwerkaktivitäten“, kommentiert Geschäftsführer Klaus Wurpts, „darauf können wir stolz sein“.

Im Zusammenhang mit der Zukunftskonferenz fand eine Pressereise über die mitteldeutschen Chemiestandorte unter dem Motto: "Erfahrungen Ostdeutschlands für die Zukunft Deutschlands Chemie/Kunststoffverarbeitung - Erfolgsgeschichte mit Visionen" statt.

Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland und CeChemNet präsentierten sich auf dem 5. ECRN Kongress in Ludwigshafen

Freitag, der 30. November 2007

Vom 29. November bis zum 30. November 2007 fand der 5. Kongress des Europäischen Netzwerks der Chemieregionen (ECRN) statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung präsentierten sich das Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland und CeChemNet (Central European Chemical Network) im Rahmen eines Dissemination Seminars und einer konferenzbegleitenden Ausstellung.

Auf dem zweittägigen Meeting wurden zwei neue Mitgliedsregionen aufgenommen: die italienischen Regionen Lombardei und Novara (Pie-monte). Damit besteht das Netzwerk aus 16 Mitgliedsregionen aus acht europäischen Ländern. In der Eröffnungsrede sagte Haselhoff, Präsident des Netzwerkes: „Das ECRN hat sich durch die intensive Arbeit als Interessenvertreter der Chemieregionen auf europäischer Ebene etabliert und ist bei den europäischen Institutionen anerkannt. Aus der Mitgliedschaft im ECRN ergeben sich einzigartige Chancen, die wir als regionales Netzwerk im Interesse unserer Chemiestandorte aktiv nutzen werden.“ Als wesentliche Ziele für die zukünftige Arbeit des ECRN nannte Haseloff: die Profilierung als „Stakeholder“ (Interessengruppe) auf europäischer Ebene, die Erschließung neuer Themenfelder für die Zusammenarbeit der Chemieregionen und die Entwicklung von entsprechenden Kooperationsprojekten sowie die Konsolidierung der Vereinsstrukturen.

Insgesamt sind in den Mitgliedsregionen rund 1 Mio. Menschen in der Chemieindustrie beschäftigt.

Vierte Clusterboardsitzung Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland im Jahr 2008

Donnerstag, der 20. Dezember 2007

Zur vierten und damit letzten Sitzung des Clusterboards Chemie/Kunststoffe im Jahr 2008 kamen 14 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung turnusgemäß nach Thüringen. Die Sitzung fand auf Einladung von Herrn Dr. Proske bei der CircleSmartCard AG in Erfurt statt.

Zahlreiche Themen standen noch vier Tage vor Weihnachten auf der Agenda. Zum Anfang der Sitzung informierte Herr Dr. Proske in seiner Funktion als Präsident des Gesamtverbandes der Kunststoffverarbeitenden Industrie e.V. (GKV) über Aufgaben und aktuelle Themen des Kunststoffverbandes. Er begrüßte die nach seiner Ansicht einzigartige Möglichkeit, dass Großunternehmen der Kunststoffherstellung und die - vor allem kleinen und mittelständischen - Unternehmen der Kunststoffverarbeitung in dem Custerboard zusammenarbeiten. Im Mittelpunkt der Diskussion zum Sachstandsbericht stand die am 13./14. November in Mitteldeutschland stattgefundene nationale „Zukunftskonferenz Chemie/Kunststoffe", auf der rund 200 hochrangige Gäste Rahmenbedingungen für die Branche sowie die Themen Fachkräftesicherung und Clusterentwicklung diskutierten Von Seiten des Clusterboards wurde bemängelt, dass die auf der Agenda gesetzten Themen nur bedingt kleine und mittlere Unternehmen angesprochen hatte und daher ihre Teilnahme zu gering war. Weitere Themen waren die geplante Durchführung eines Roadmap-Prozesses zur Identifizierung des Innovationsbedarfes von Unternehmen im Rahmen des Modellvorhabens „Branchenschwerpunkt mit Clusterpotenzial Chemie/Kunststoffe“ des Landes Sachsen-Anhalt, die Absicht zur Beteiligung des Clusters Chemie/Kunststoffe am 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (FRP) und das Thema Chemielogistik.

Als Gast war Herr Dr. Gotthard Weißflog, Ingenieurbüro Technology Project Development - TPD, geladen, der einen Vortrag über Organische Leuchtdioden (OLEDs) hielt. Sehr großes Interesse fand zum Abschluss der Sitzung die fachkundige Führung durch die CircleSmartCard AG.