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Cluster Chemie/Kunststoffe bereitet „Cluster-Atlas” zur Branchenkonferenz vor

Freitag, der 20. Januar 2006

Beim gestrigen Treffen der Arbeitsgruppe Kommunikation des Clusters Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland wurden die nächsten Schritte zur Umsetzung eines so genannten "Cluster-Atlas" besprochen. Dieser soll sowohl über die Struktur und Organisation des Clusters, als auch über dessen Ziele und Aktivitäten informieren. Auch Möglichkeiten zur Mitwirkung insbesondere von kleineren und mittleren Unternehmen im Clusterprozess sollen mit der Broschüre aufgezeigt werden. Schwerpunkt der gestrigen Beratung waren die wesentlichen Inhalte sowie die Gliederung des Cluster-Atlas, welche als Vorschläge auf der nächsten Clusterboard-Sitzung im Februar dieses Jahres präsentiert werden sollen.

So soll ein allgemeiner Teil zunächst Informationen über das Cluster Chemie/Kunststoffe enthalten, verbunden mit einem emotionalisierenden Charakter. Besonderes Augenmerk soll dabei auch auf die Darstellung der vorhandenen clusterspezifischen Forschungs- und Wirtschaftspotenziale in Mitteldeutschland gelegt werden. "Innerhalb der Region existieren zahlreiche Forschungseinrichtungen und Institutionen, von deren Arbeit die Mitglieder und Netzwerke des Clusters Chemie/Kunststoffe maßgeblich profitieren können", bestätigt Clustermanagerin Peggy Padur. Exemplarisch können hierbei die Fraunhofer-Institute und die Universitäten in Jena, Magdeburg, Leipzig, Dresden und Halle-Wittenberg genannt werden.

Die Initiierung des Projektes beschlossen die Mitglieder des Clusterboards Chemie/Kunststoffe im Dezember vergangenen Jahres. Der "Cluster-Atlas" soll als wichtiges Instrument die strategische Weiterentwicklung der Clusteraktivitäten unterstützen. Neben der Information über das Cluster und über Kooperationsmöglichkeiten sollen auch überregionale Unternehmen und Interessierte auf die Region aufmerksam gemacht werden.

Auch das Regionenmarketing Mitteldeutschland unterstützt das Projekt. "Der Cluster-Atlas ist ein wichtiges Instrument, um erstmals das Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland einer breiten Öffentlichkeit, vor allem auch über die regionalen und nationalen Grenzen hinaus, bekannt zu machen", bestätigt Klaus Wurpts, Geschäftsführer der Regionenmarketing Mitteldeutschland GmbH. So plane man sowohl eine deutsche als auch eine englische Version der Broschüre, die zur diesjährigen Branchenkonferenz veröffentlicht werden soll.

Weiteres Thema der gestrigen Sitzung war der Internetauftritt des Clusters www.cluster-chemie-kunststoffe.de. Dieser wird wesentlich vom Clustermanagement (Peggy Padur) betreut. Bereits zahlreiche Inhalte wurden auf der Homepage eingefügt, sodass die Homepage des Clusters Chemie/Kunststoffe im Vergleich mit den Homepages der anderen mitteldeutschen Cluster bisher am weitesten entwickelt ist. Der Internetauftritt des Clusters Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland soll künftig noch weiter ausgebaut werden und zudem vertiefende Inhalte zum Cluster-Atlas bieten. Darüber hinaus soll sie zunehmend als Koordinierungsplattform der Clusteraktivitäten genutzt werden.

Kunststoffkompetenzzentrum als Sprungbrett für weltweite Wettbewerbsfähigkeit

Montag, der 13. Februar 2006

Schkopau/Merseburg. Kunststoffe sind der Werkstoff der Zukunft. Darin sind sich alle Experten einig. Doch die Billigkonkurrenz aus Asien macht auch deutschen Kunststoffherstellern zu schaffen. Trotzdem behauptet sich vor allem der Standort Ostdeutschland mit einem überdurchschnittlichen Wachstum im weltweiten Vergleich. Mit rund 10.000 Beschäftigten ist die Kunststoffindustrie einer der starken Wirtschaftszweige in Sachsen-Anhalt. Auf Tradition allein ist dieser Erfolg jedoch nicht zurückzuführen. Viel mehr geht es um die Erschließung neuer Märkte durch Innovationen und neue Technologien. Dabei soll demnächst das im Aufbau befindliche Kunststoffkompetenzzentrum (KKZ) Halle-Merseburg helfen. Dieser neue Wissenschaftsverbund soll die Lücke zwischen Forschung und Produktion schließen und vor allem kleine und mittlere Unternehmen wettbewerbsfähiger machen.

Ein generelles Problem in Deutschland - und auch in Sachsen-Anhalt - ist nicht ein Mangel an guter Grundlagenforschung, sondern an Möglichkeiten der Umsetzung in industrielle Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und neue, verbesserte innovative Produkte. "Ein Vorsprung durch Innovation ist der einzige Weg, um Wohlstand und Beschäftigung am Standort Deutschland zu sichern. Das Gebot der Stunde heißt Erneuerung", betont Professor Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft.

Auch wenn die Konkurrenz aus Asien groß ist, wird Deutschland in Sachen Kunststoff ein Standort von erheblicher Bedeutung bleiben. Täglich entstehen hier im hochtechnologischen Bereich neue Applikationen. Das sind zum Beispiel hochkomplexer Bauteile für die Automobilindustrie, im Flugzeugbau, im Verpackungssektor oder im Haushalt. Doch die Verbindung zwischen Know-how und praktischer Realisierung muss schnell vonstatten gehen, um eine führende Position im weltweiten Wettbewerb zu behaupten. Der Standort Mitteldeutschland hat mit dem Fraunhofer Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese einzigartige Voraussetzungen. Nun soll es durch den Aufbau des Kunststoffkompetenzzentrums (KKZ) Halle-Merseburg weitere Verstärkung bekommen. "Die mitteldeutsche Kunststoffindustrie besteht aus rund 600 kleinen und mittleren Unternehmen. Diese Firmen betreiben kaum eigene Forschung oder Entwicklung. Gleichzeitig arbeiten immer weniger Ingenieure in diesem Bereich. Das vorrangige Ziel des Kunststoffkompetenzzentrums besteht deshalb darin, aktuelle Forschungsergebnisse so aufzubereiten, dass sie für die hier ansässigen Unternehmen nutzbar sind.", erläutert Goerg Michler, Professor für Allgemeine Werkstoffwissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, das Vorhaben.

Das KKZ Halle-Merseburg ist das Ergebnis jahrelanger Zusammenarbeit der halleschen Universität, der Hochschule Merseburg, dem Institut für Polymerwerkstoffe e. V., der Polymer Service GmbH Merseburg sowie dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik Halle. Im März soll es auf dem Campusgelände in Merseburg seine Arbeit aufnehmen. "Die Erfahrungen haben gezeigt, dass solche Art Unterstützung sehr gut angenommen wird. Neben zwei- oder mehrseitigen Forschungsprojekten mit Unternehmen hat sich eine vom finanziellen Umfang eher kleine aber vom Effekt beträchtliche Initiative herausgestellt: Vor drei Jahren haben wir am Institut für Polymerwerkstoffe e.V. (IPW) schon einmal eine Forschungsförderung ausgelobt. Firmen konnten sich um eine kostenlose einjährige Forschungsbegleitung bewerben. Die Resonanz war riesig. Preisträger war die Leunaspan GmbH, die vor allem im Bereich hochgefüllter Polymere tätig ist. Diese damalige IPW-Forschungsförderung hat sich inzwischen in der internationalen Chemie-Cluster-Initiative als "Voucher-Forschung" bewährt. Nach Überlegungen des Wirtschaftsministeriums des Landes Sachsen-Anhalt könnte dies ein effektives Modell auch für das KKZ sein. Wir müssen versuchen, den Unternehmern erst mal die Berührungsangst zu nehmen, um dann mit ihnen die Erfolgschancen zu diskutieren, gemeinsam zu neuen, interessanten und innovativen Produkten zu gelangen.", so Michler. Auf diese Weise wird die Region Mitteldeutschland gerade für Firmengründer noch interessanter. Dem Transfer von Know-how, Forschungsergebnissen, Verarbeitungstechnologie und Einsatzverhalten modifizierter Kunststoffe kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Hauptziel des KKZ wird es also sein das innovative Forschungsumfeld mit einer optimalen Produkttechnologie zusammenführen.

Ansprechpartner:

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Institut für Werkstoffwissenschaft
Prof. Dr. rer. nat. habil Goerg Michler
Tel.: 03461 / 462745 - Fax: 03461 / 462535
michler@iw.uni-halle.de

Quelle: Newsletter Sachsen-Anhalt

„Bereicherung der mitteldeutschen Forschungslandschaft”

Freitag, der 17. Februar 2006

Besuch von Prof. Dr. Vogel beim CPI in Bitterfeld, Februar 2006, ChemiePark-Forum

Die Neugier über die Entwicklung dieser Stadt hat ihn nach Bitterfeld geführt. Auf Einladung seines Parteifreundes Lars-Jörn Zimmer, Bitterfelder Bürger und Mitglied des Landtags, besuchte Prof. Dr. Bernhard Vogel, Ministerpräsident Thüringens a.d., die Stadt. Beim Eintreffen im CPI ChemiePark-Institut für industrielle Vorlaufforschung bekundete der Gast sein Interesse an dem Werdegang der Stadt: „Es gibt wenige Städte in Ostdeutschland, die so eine interessante Entwicklung genommen haben“, sagte Vogel. Seiner Meinung nach hat der Osten in vielen Bereichen aufgeholt und sei absolut konkurrenzfähig. Allerdings leider nicht im so wichtigen Hochschul- und Wissenschaftsbereich. Umso interessierter zeigte er sich bei seinem Gespräch mit dem Geschäftsführer des CPI, Bernd Eilhardt.
Das Institut, welches nach rein marktwirtschaftlichen Kriterien arbeitet, sieht sich als Bindeglied zwischen Grundlagen- und Industrieforschung. Die neuesten Entwicklungen der Grundlagenforschung sollen für die Industrie erschlossen werden. Dabei liegt der Fokus auf den Haupttätigkeitsfeldern: Entwicklung neuer Werkstoffe und Hightech-Spezialchemikalien, innovative Verfahrensentwicklungen zur Stofftrennung und katalytischen Stoffwandlung, verfahrenstechnische Lösungen für chemische und pharmazeutische Prozesse sowie die galenische Optimierung innovativer Arzneiformen.
Prof. Dr. Vogel zeigte besonderes Interesse an der Integration des CPI und des gesamten Standortes in das mitteldeutsche Chemiedreieck (CeChemNet).
In einem Rundgang durch das Institut konnte Prof. Dr. Vogel auch visuell die hervorragende technische Ausstattung der Labore vermittelt werden. Inzwischen haben die Gesellschafter des CPI über eine Million in die Laboratorien und in das Technikum investiert.
Er hatte die Überzeugung gewonnen, dass das CPI auf dem richtigen Weg sei und die mitteldeutsche Forschungslandschaft auf eine „höchst erfreuliche, hervorragende Weise“ bereichern könne.
Quelle: ChemiePark Forum Bitterfeld Wolfen

Cluster Chemie/Kunststoffe präsentiert sich bei Branchenkonferenz

Freitag, der 17. Februar 2006

Bei der von der Bundesregierung geplanten Branchenkonferenz Chemie/Kunststoffe am 7. und 8. Juni in Halle wird sich auch das mitteldeutsche Cluster mit zahlreichen Aktivitäten präsentieren. So werden in Zusammenarbeit mit der Landesmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt am 6. Juni eine Pressereise veranstaltet, ein Cluster-Atlas veröffentlicht und eine Werbe-Stellwand produziert. Auch die Cluster-Homepage www.cluster-chemie-kunststoffe.de soll bis zur Branchenkonferenz fertig gestellt sein, wie Clustermanagerin Peggy Padur bei Sitzung des Clusterboards am Mittwoch in der Hochschule Merseburg bekannt gab.

Bei der Branchenkonferenz, die derzeit von Bund, Land sowie den Verbänden der Kunststoff- und der Chemieindustrie vorbereitet wird, soll es auch ein eigenständiges Forum für den Clusterprozess geben. Darin wird unter anderem Dr. Christoph Mühlhaus, Geschäftsführer der Dow Olefinverbund GmbH und Sprecher des mitteldeutschen Clusters die bisherigen Ergebnisse der länderübergreifenden Aktivitäten präsentieren. Bereits am Vortag werden Journalisten die wichtigsten Chemie-Standorten der Region und dazu der Clusterprozess vorgestellt. Bei der Konferenz selbst wird den Teilnehmer ein so genannter Cluster-Atlas ausgehändigt. Darin werden die wesentlichen Netzwerke, Forschungseinrichtungen und die gemeinsame Zielsetzung der Clusterarbeit vorgestellt. Parallel dazu lässt das Regionenmarketing Mitteldeutschland laut Geschäftsführer Klaus Wurpts auch eine Werbe-Stellwand über das Chemie/Kunststoffe-Cluster erstellen. „Die Stellwand wollen wir künftig auch unseren Unternehmen aus dem Bereich für eigene Veranstaltungen zur Verfügung stellen“, so Wurpts.

Cluster Chemie/Kunststoffe arbeitet an verstärkter Außendarstellung

Donnerstag, der 13. April 2006

Cluster Chemie/Kunststoffe arbeitet an verstärkter Außendarstellung  Donnerstag, der 13. April 2006
Die Kompetenzen und Netzwerke im mitteldeutschen Cluster Chemie/Kunststoffe sollen künftig noch stärker nach außen dargestellt und kommuniziert werden. Dies ist ein Ergebnis der letzten Sitzung des Clusterboards Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland, die am vergangenen Freitag, den 7. April 2006 im Kunststoffzentrum Leipzig stattfand.

So seien laut Clustermanagerin Peggy Padur die Arbeiten am geplanten Clusteratlas sowie zur Fertigstellung der Cluster-Homepage www.cluster-chemie-kunststoffe.de weiter vorangeschritten. Der Terminkalender auf der Clusterhomepage mit Hinweisen auf branchenrelevante Veranstaltungen werde weiter ausgebaut, eine englische Version der Homepageinhalte sei in Vorbereitung. Zudem werde es mit info@cluster-chemie-kunststoffe.de bald eine neue E-Mail-Adresse geben, unter der Kontakt zum Clustermanagement aufgenommen werden kann. Der Clusteratlas, den die AG Kommunikation des Clusters Chemie/Kunststoffe erarbeitet, soll sowohl über die Struktur und Organisation des Clusters, als auch über dessen Ziele und Aktivitäten informieren. Auch Möglichkeiten zur Mitwirkung insbesondere von kleineren und mittleren Unternehmen im Clusterprozess sollen mit der Broschüre aufgezeigt werden.

Des Weiteren sollen das Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland und die in ihm gebündelten Branchenkompetenzen noch stärker auf zahlreichen Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Region präsentiert werden. Geplant sei laut Padur beispielsweise eine Darstellung regionaler Akteure, Innovationspotenziale und Standorte der Chemiebranche in der Ausstellung "Zukunftscluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland". Die Präsentation soll im Rahmen der Ausstellung "Wandel.Halle. Stadt als Ansichtssache" stattfinden, die Teil des umfangreichen Veranstaltungsprogramms der diesjährigen 1.200-Jahr-Feier der Stadt Halle/Saale ist. Die Ausstellung "Zukunftscluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland" soll am 12. Juni 2006 in der Großsiedehalle auf dem Salinegelände in Halle/Saale eröffnet werden. Des Weiteren seien Vorträge zum Netzwerk CeChemNet und zum Cluster Chemie/Kunststoffe im Rahmen der Standortmesse für Anlagenbauer und Chemieunternehmen in Leuna geplant (4. Mai 2006), so Padur weiter.

Weiteres Ergebnis der Sitzung ist die Absprache, die einzelnen Netzwerkmitglieder und Akteure des Clusters zur Anmeldung bei der internationalen Kooperationsplattform www.kompetenznetzwerke.de zu animieren. Das Netzwerk-Projekt wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie initiiert. Ziel ist es, Kooperationssuchenden verschiedenster Branchen auf internationaler Ebene eine übergreifende Recherchequelle und Darstellungsplattform zu bieten, die vorhandene Kompetenzen unter dem Schwerpunkt Innovation auflistet.

Im Anschluss an die Sitzung fand auf Einladung des Geschäftsführers Herrn Dr. Peter Bloß eine Führung durch das Kunststoffzentrum Leipzig statt, bei der sich die Teilnehmer über die Kompetenzen des 1960 gegründeten industrienahen Technologie-, Prüf- und Weiterbildungszentrums informieren konnten.

Die nächste Sitzung des Clusterboards Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland findet am 10. Mai 2006 im Chemieparkinstitut (CPI) Bitterfeld statt.

Weitere Informationen zum Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland sowie zu branchenrelevanten Veranstaltungen wie beispielsweise den Tagen der offenen Tür bei Unternehmen und Chemiestandorten in der Region (Dow Olefinverbund GmbH am 9. September 2006), InfraLeuna Infrastruktur und Service GmbH am 16. September 2006, und PDChemiepark Bitterfeld Wolfen am 23. September 2006 und Chemiestandort Zeitz am 22./23. September 2006) finden Sie auf der Clusterhomepage.

Cluster Chemie/Kunststoffe gestaltet Förderkriterien in Sachsen-Anhalt mit

Freitag, der 16. Juni 2006

Cluster Chemie/Kunststoffe gestaltet Förderkriterien in Sachsen-Anhalt mit Freitag, der 16. Juni 2006
Das Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland wird sich aktiv an der Definition neuer Kriterien zur Wirtschaftsförderung in Sachsen-Anhalt beteiligen. Das ist das Ergebnis eines Gespräches zwischen Clustersprecher Dr. Christoph Mühlhaus und Dr. Reiner Haseloff (CDU), dem neuen Wirtschaftsminister des Landes Sachsen-Anhalt.

Anlass für die Abstimmung ist die Umstellung der Fördermittelpolitik des Landes, die im nächsten Jahr eine Reduzierung der Förderquoten vorsieht. "Wir werden uns von einer ganzen Reihe von Förderprinzipien verabschieden und neue Wege gehen müssen", so Haseloff. Denn ab 2007 stehen Sachsen-Anhalt für diese Aufgabe 161 Mio. EUR, rund 24 Prozent, weniger zur Verfügung.

"Die Aufgabe des Clusters besteht nun darin, Kriterien zur weiteren Anwendung der maximalen Fördersätze für jene Investitionen zu definieren, die die Innovationslandschaft und die Wertschöpfungskette in besonderer Weise weiterentwickeln", so Mühlhaus. Weiterhin sollen Strategien zur Stärkung von KMUs in Sachsen-Anhalt entwickelt werden.

Dr. Christoph Mühlhaus

Erste Impulse erwartet Mühlhaus bereits bei der heutigen Clusterboard-Sitzung in Potsdam-Golm, bei der auch das weitere Vorgehen vereinbart wird.

Cluster Chemie/Kunststoffe arbeitet mit Brandenburg zusammen

Freitag, der 23. Juni 2006

Cluster Chemie/Kunststoffe arbeitet mit Brandenburg zusammen Freitag, der 23. Juni 2006
Cluster Chemie/Kunststoffe arbeitet mit Brandenburg zusammen

Bei einer Sitzung in Potsdam Golm haben das Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland und das Land Brandenburg eine länderübergreifende Zusammenarbeit verabredet.

"Ich freue mich sehr über die positiven Aussagen zur zukünftigen Mitwirkung des Landes Brandenburg im Cluster Chemie/Kunststoffe und bedanke mich bei allen Beteiligten, die dafür den Weg geebnet haben", sagte Clustersprecher Dr. Christoph Mühlhaus nach Gesprächen mit Rolf Schulz-Roloff, Leiter der Abteilung für Standortentwicklung und Ordnungspolitik im Wirtschaftsministerium Brandenburg. In naher Zukunft wollen alle beteiligten Partner die weiteren Schritte abstimmen und erste Ideen für Projekte sammeln.

Diese länderübergreifende Zusammenarbeit auf Verwaltungsebene ergänzt die bereits bestehenden Kooperationen in den Chemieparks, zwischen den Netzwerken der Kunststoffverarbeitung sowie im Bereich der Wissenschaft. Beispiele für den Erfolg der bisherigen Zusammenarbeit sind u. a. die Kooperationen mit der BASF Schwarzheide GmbH im Rahmen von Central European Chemical Network (CeChemNet), dem Kunststoffnetzwerk Brandenburg e. V. (KuBra) und dem Mitteldeutschen Kunststoffnetzwerk (MKN) sowie das Fraunhofer Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und -verarbeitung im ValuePark Schkopau/mitz II, welches zu den Fraunhofer Instituten für Angewandte Polymerforschung (IAP) in Potsdam-Golm und für Werkstoffmechanik in Halle (IWMH) gehört.

Ein weiteres wichtiges Thema bei der Clusterboard-Sitzung war die zukünftige Gestaltung der Förderpolitik in Sachsen-Anhalt. Anlass für die Gespräche hierzu war die Ankündigung des sachsen-anhaltinischen Wirtschaftsministers Dr. Reiner Haseloff (CDU), die Förderpolitik umzustellen, da dem Land im kommenden Jahr fast 24 Prozent weniger Gelder für die Wirtschaftsförderung zur Verfügung stehen werden. Zur Abstimmung des weiteren Vorgehens soll am kommenden Montag eine gesonderte Beratung mit sachsen-anhaltinischen Vertretern der Wirtschaft zur Positionsentwicklung des Cluster Chemie/Kunststoffe in Schkopau stattfinden.

Kontakt: Peggy Padur, Clustermanagerin

Pipeline-/Anlagenbau-Mitglieder: Beste Dienstleister bei Dow

Freitag, der 28. Juli 2006

Pipeline-/Anlagenbau-Mitglieder: Beste Dienstleister bei Dow Freitag, der 28. Juli 2006
Die Firmen Röntgentechnischer Dienst GmbH (RTD) und die IMO Merseburg GmbH sind von der Dow Olefinverbund GmbH als beste Dienstleister des Jahres 2005 ausgezeichnet worden.

Dow-Geschäftsführer Manfred Aumann würdigte bei der feierlichen Auszeichnung insbesondere die langjährigen Anstrengungen der ausgezeichneten Firmen und aller anderen Rahmenvertragspartner, die in Zusammenarbeit mit den SMA-Teams (Supplier Management Action) die Null-Unfall-Zielstellung von Dow Schritt für Schritt Wirklichkeit werden lassen.
Die beiden Unternehmen engagieren sich seit der Gründung auch im mitteldeutschen Netzwerk Pipeline- und Anlagenbau, das von der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland koordiniert wird. „Ich freue mich ganz besonders, dass zwei Unternehmen aus unserem Netzwerke ausgezeichnet werden konnten“, sagt Netzwerksprecher Rainer Leipnitz (TÜV Süd Industrie Service). „Das zeigt die hohe Qualität unserer Arbeit und den hohen Grad der bereits erreichten Vernetzung der Unternehmen in der Region.“

Foto: Reparaturservice der IMO Merseburg GmbH

Tiefensee und Böhmer loben Clusterarbeit

Freitag, der 01. September 2006

Tiefensee und Böhmer loben Clusterarbeit Freitag, der 01. September 2006
Beim feierlichen Festakt zum 10jährigen Bestehen der InfraLeuna Infrastruktur- und Service GmbH lobten der für den Aufbau Ost zuständige Bundesverkehrsminister sowie der sachsen-anhaltinische Ministerpräsident das Engagement des Unternehmens im Cluster Chemie/Kunststoffe.

Tiefensee wies unter anderem darauf hin, dass die InfraLeuna zu den Gründungsmitgliedern des einstigen Regionenmarketings, der heutigen Wirtschaftsinitiative, gehörte. Das Engagement für die Region und die aktive Mitarbeit im Rahmen des Clusters Chemie/Kunststoff seien vorbildlich. Der Bund würde die Entwicklung derartiger Wachstumskerne künftig weiter gezielt unterstützen wollen. „Die chemische Industrie in Mitteldeutschland hat sich seit 1990 erfolgreich entwickelt“, sagte Tiefensee.

Auch Ministerpräsident Böhmer stellte die hervorragende Entwicklung des Clusters und das Engagement der InfraLeuna ins Zentrum seiner Rede. Schon im jüngsten Koalitionsvertrag hatten die Regierungsparteien die modellhafte Entwicklung des länderübergreifenden Clusters als Ziel definiert. Die Wirtschaftsinitiative unterstützt diese Arbeit im Rahmen ihres Clustermanagements.

InfraLeuna-Geschäftsführer Andreas Hiltermann freute sich über die rund 400 hochrangigen Gäste im cCe Kulturhaus Leuna. In seiner Rede verwies er auf die 90-jährige Tradition des Chemiestandortes. Nach 1990 habe sich dieser zu einer wahren Erfolgsgeschichte entwickelt, vor allem auch im Bereich des Umweltschutzes. Aktuell würden Investitionen von mehr als 400 Mio. € realisiert, für weiteres Wachstum sei der Standort jedoch auf weitere Investitionen angewiesen.

A. Hiltermann

Wirtschaftsinitiative präsentiert sich in Böhlen

Freitag, der 08. September 2006

Wirtschaftsinitiative präsentiert sich in Böhlen Freitag, der 08. September 2006
Beim Tag der offenen Tür der Dow Olefinverbund GmbH am Standort Böhlen ist auch die Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland mit einem Stand vertreten und informiert über ihre Aktivitäten.

An den kommenden Wochenenden finden in den Chemieparks in Mitteldeutschland gleich mehrere „Tage der offen Tür“ statt. Den Auftakt macht am morgigen Sonnabend die Dow Olefinverbund GmbH an ihrem Standort in Böhlen. Von 10 bis 16 Uhr gibt es ein „Aktionszentrum“ vor dem Verwaltungsgebäude, werden Werksrundfahrten sowie Labor- und Anlagenbesichtungen angeboten und Ausbildungsberufe vorgestellt. Darüber hinaus wird das Schülerprojekt „Chemie zum Anfassen“ präsentiert. Für Kinder gibt es ein spezielles Unterhaltungsprogramm.

Die Wirtschaftsinitiative ist nicht nur über ihre vielen Mitglieder, sondern auch wegen der Zusammenarbeit im länderübergreifenden Cluster Chemie/Kunststoffe in engem Kontakt mit den Chemieparks. So wird sie morgen mit einem gesonderten Stand vor Ort sein, Flyer und Prospekte verteilen und über ihre Aktivitäten informieren. Die Dow Olefinverbund GmbH zählt zu den Gründungsmitgliedern des einstigen Regionenmarketings.

Cluster Chemie/Kunststoffe empfängt internationale Presse

Freitag, der 08. September 2006

Cluster Chemie/Kunststoffe empfängt internationale Presse Freitag, der 08. September 2006
Zahlreiche Journalisten internationaler Fachmedien haben sich in dieser Woche erstmals bei einer Pressreise über das länderübergreifende Cluster Chemie/Kunststoffe in Mitteldeutschland informiert. 20 Fachmedien werden berichten.

Die vom Clustermanagement und dem Chemieparknetzwerk CeChemNet gemeinsam mit der sachsen-anhaltinischen Landesmarketinggesellschaft (LMG) organisierte Reise hatte das Ziel, die europaweit modernsten Chemiestandorte in der „Wachstumsregion Mitteldeutsches Chemiedreieck" zu präsentieren. Clustersprecher Dr. Christoph Mühlhaus von der Dow Olefinverbund GmbH informierte bei einem Hintergrundgespräch vor allem die guten Rahmenbedingungen für Investitionen und Innovationen vor. Auch Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Rainer Haseloff stand den Journalisten Rede und Antwort.

Unter anderem haben Vertreter folgender Medien teilgenommen: Chemistry World (UK), European Chemical News, CHEMagazin (Tschechien), EUWID Kunststoffzeitung, Nachrichten aus der Chemie, Nachrichten der IGBCE, Chemische Rundschau, CHEManager und CHEManager Europe. Insgesamt mehr als 20 Beiträge sollen in den kommenden Wochen zum Standort Mitteldeutschland dort veröffentlicht werden. Viele Journalisten hatten die Region jahrlang nicht besucht und waren erstaunt über die schnelle Aufwärtsentwicklung.

Gesprächspartner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gaben darüber hinaus Auskunft zu drei Themenblöcken. Das Thema „Tradition und Moderne“ beweisen insbesondere die traditionellen Chemiestandorte Leuna und Zeitz mit ihren steten Modernisierungen. Als zweites Themenfeld wurde durch „Stoffverbund und Kooperationen“ die Vorreiterrolle der Innovationsstandorte Mitteldeutschlands vorgestellt. Um „Investitionen und Innovationen“ handelte es sich im dritten Themenblock, der die weiterhin erfolgreiche Entwicklung der Standorte für weitere Investitionen in den Vordergrund stellte.

Die chemische Industrie und die Kunststoffverarbeitung zählen zu den bedeutendsten Wachstumsbranchen Mitteldeutschlands. Hier arbeiten global agierende Unternehmen in vorbildlicher Weise mit klein- und mittelständischen Unternehmen der Region zusammen. Eine direkte Wertschöpfungskette und ein hoher Innovationsgrad sind dem Cluster-Verbund ein besonderes Anliegen. Das sieht man unter anderem an dem hier entwickelten Chemieparkkonzept: so z.B. der Aufbau einer Infrastrukturgesellschaft wie der InfraLeuna Infrastruktur und Service GmbH am geschlossenen Chemiestandort Leuna oder der Zeitzer Standortgesellschaft, des ValuePark® Konzeptes der Dow Olefinverbund GmbH, der Öffnung des BASF Standortes Schwarzheide für Investoren oder der Chemieparkgesellschaft PD ChemiePark Bitterfeld Wolfen.

Die Vorteile der Netzwerkbildung zeigen sich in der Vielfalt der Teilnehmer. Neun universitäre sowie neun außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und fünf Kompetenzzentren mit jeweils spezifischem Profil stützen die wissenschaftliche Grundlagenforschung. Darüber hinaus sind indirekt über 400 mittelständische Unternehmen in den Clusterprozess eingebunden. Zum einen organisieren sie sich über die Ländernetzwerke der Kunststoffverarbeiter (AMZK, Polykum, PolymerMat, KuBra) sowie über fünf weitere Netzwerke und über das Netzwerk der Chemiestandorte im mitteldeutschen Chemiedreieck (www.cechemnet.de). CeChemNet wurde im Jahr 2002 mit Unterstützung des Landes Sachsen-Anhalt gegründet und sorgt z.B. dafür, dass Ansiedler am Standort schnell in die Wertschöpfungskette eingegliedert werden.

Deutscher Chemie-Schautag auch in Mitteldeutschland

Freitag, der 22. September 2006

Deutscher Chemie-Schautag auch in Mitteldeutschland  Freitag, der 22. September 2006
Beim bundesweiten „Tag der offenen Tür“ der Chemie nehmen rund 50 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Mitteldeutschland teil und präsentieren sich der Öffentlichkeit. Auch die Wirtschaftsinitiative ist vertreten.

Bereits an den letzten beiden Septemberwochenenden haben Mitgliedsunternehmen der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland ihre Pforten für die interessierten Menschen in der Region geöffnetet. Die Dow Olefinverbund GmbH veranstaltete am 9. September am Standort Böhlen einen Tag der Offenen Tür. Dort nutzten mehr als 2.000 Besucher die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Chemiestandortes zu werfen.

Foto: Die Wirtschaftsinitiative präsentiert
sich beim Tag der Offenen Tür der
Dow Olefinverbund GmbH

Am 16. September beim Tag der Offenen Tür am Chemiestandort Leuna gab es gleich mehrere Anlässe zum Feiern: Nicht nur der Standort feierte sein 90-jähriges Bestehen, sondern auch das Mitgliedsunternehmen InfraLeuna GmbH beging seinen 10. Geburtstag. Rund 7.000 Besucher nutzten die Angebote der beteiligten Unternehmen vor Ort.

Beim bundesweiten 6. Schautag der Chemie, an dem am kommenden Wochenende u.a. auch die Mitgliedsunternehmen Bayer Bitterfeld GmbH und Air Liquide GmbH teilnehmen, lautete das Motto „Die Chemie zeigt, was in ihr steckt“. Bei Bayer im Chemiepark Bitterfeld findet der VCI Schautag am kommenden Samstag ab 10:00 Uhr mit Informationen und Unterhaltung für die ganze Familie statt.

Dort werden u. a. Rundgänge in der Aspirin-Herstellung angeboten und Ausbildungsberufe vorgestellt. Außerdem gibt es attraktive Preise bei Gewinnspielen und Preisausschreiben. Auch die Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland ist mit ihrem Präsentationsstand vor Ort, um auf das Engagement der Mitgliedsunternehmen für die Region aufmerksam zu machen.

Das Mitgliedsunternehmen Air Liquide GmbH lädt am Samstag in der Zeit von 10.00 - 17.00 Uhr am Standort Böhlen zum Tag der Offenen Tür. Dort wird ein unterhaltsames Tagesprogramm geboten, u. a. mit Werksführungen, einer Demonstration der 35-Meter-Drehleiter der Werksfeuerwehr Dow, einer großen Tombola sowie einem abwechslungsreichen Kinder-Programm.

Insgesamt machen über 250 Chemiewerke und Hochschulinstitute mit beim bundesweiten "Schautag" am 23. September. Sie zeigen aus nächster Nähe, woran die Chemie forscht und was die viertgrößte Industriebranche in Deutschland produziert, welche Ausbildungsmöglichkeiten sie bietet und was sie für den Umweltschutz sowie die Sicherheit leistet. Weitere Angebote der beteiligte Unternehmen und Institutionen finden Sie unter: www.schautag-chemie.de

Clusterboard Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland tagt am Industriestandort Böhlen Lippendorf

Montag, der 25. September 2006

Auf Einladung des Clustersprechers Herrn Dr. Christoph Mühlhaus sowie seitens Herrn Dr. Ciesek, Geschäftsführer, Zweckverband „Für Planung und Erschließung Industriestandort Böhlen-Lippendorf“ und des Vattenfall-Kraftwerkleiters, Herrn Joachim Kahlert, fand am Montag, den 25. September 2006 die erste Clusterboardsitzung Chemie/Kunststoffe nach der Sommerpause in Böhlen-Lippendorf (Sachsen) statt. An der Beratung nahmen 15 Clusterboardmitglieder aus allen vier Ländern sowie 4 Gäste teil.

Dr. Mühlhaus zog zunächst kurz Bilanz zu den Cluster-Aktivitäten, während des Sommers. Ein wesentliches Highlight dabei war der Besuch seitens des Bundesministers für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Länder Wolfgang Tiefensee am 21. August 2006 in Schkopau und in Bitterfeld - Wolfen. Tiefensee informierte sich über die Entwicklung der chemischen Industrie in Sachsen-Anhalt sowie über den Clusterprozess Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland. Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft des länderübergreifenden Clusters sowie der Wirtschaftsminister des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff sprachen mit dem Bundesminister sowie seinem parlamentarischen Staatssekretär , Herrn Ulrich Kasparick. „Der Besuch von Bundesminister Tiefensee ist ein Zeichen der Anerkennung für die Arbeit, die im Cluster Chemie/Kunststoffe geleistet wird.“ sagte Dr. Christoph Mühlhaus, Geschäftsführer der Dow Olefinverbund GmbH und Sprecher des Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland. Seitens der Politiker wurde im Ergebnis des Gespräches Unterstützung u. a. im Zusammenhang mit der inhaltlichen Ausrichtung der Branchenkonferenz Chemie/Kunststoffe Ostdeutschland sowie bezüglich der Unterstützung von länderübergreifenden Clustermanagementstrukturen zugesagt. So Wolfgang Tiefensee in seinem Dankschreiben: „Beeindruckt haben mich die Professionalität und die visionäre Kraft, mit der Wissenschaft und Wirtschaft zusammenarbeiten, um Mitteldeutschland zu einem Chemie-Standort mit europäischer Ausstrahlung weiterzuentwicklen. Gerne möchte ich meinen Beitrag dazu leisten, dass dieses Ziel bald erreicht wird. Ich danke Ihnen daher auch für die Zahlreichen Ideen und Anregungen, die ich in meine politische Arbeit einfließen lassen werde."

Ein weiterer Schwerpunkt der Beratung war die Möglichkeit zur Positionierung des Clusters Chemie/Kunststoffe im Rahmen der GA Neuregelung im Land Sachsen-Anhalt. Dazu hatten die Vertreter von Unternehmen der Chemie- und Kunststoffbranche sowie die CeChemNet Partner in den vorangegangenen Wochen in enger Abstimmung ein gemeinsames Positionspapier erarbeitet, welches seitens des Clustersprechers Herrn Dr. Mühlhaus im Vorfeld der Beratung an den Wirtschaftsminister Sachsen - Anhalts Herrn Dr. Reiner Haseloff übergeben wurde. Im Kontext der veränderten Rahmenbedingungen zur Förderung infrastruktureller Erschließungsmaßnahmen an Chemiestandorten stellte Herr Dr. Ciesek das bewährte Zweckverbandsmodell „Planung und Erschließung Industriestandort Böhlen Lippendorf“ vor.

Der Clustersprecher Herr Dr. Mühlhaus und die Clustermanagerin Peggy Padur bedankten sich bei den Anwesenden, die mit Ihrem LOI die intensive vor allem inhaltliche Mitarbeit bei der weiteren Ausgestaltung des länderübergreifenden Clusterprozesses Chemie Kunststoffe formell bekundet hatten. Insgesamt liegen derzeit 22 LOI vor, die auf der Seite der Wirtschaft: mittelständische Unternehmen, Großunternehmen und Chemiestandorte sowie innovative Netzwerke sowie Kompetenzzentren aus allen vier Ländern repräsentieren. Seitens der Vertreter der Wissenschaft haben sich Universitäten und Hochschulen als auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen zur Mitwirkung artikuliert.

Das Netzwerk 4chiral wird sich unter inhaltlichen Aspekten künftig stärker im Biotechnologiecluster einbringen. Herr Dr. Schulze, Geschäftsführer von ORGANICA Wolfen und Leiter des Netzwerkes sicherte jedoch seine fachliche Unterstützung im Cluster Chemie Kunststoffe themenbezogen weiterhin zu. Die Mitglieder des Clusterboards dankten Herrn Dr. Schulze für sein bisheriges zwei jähriges Engagement im Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland.

DECHEMA-Regional-Kolloquium

Freitag, der 29. September 2006

Wir laden ein!

DECHEMA-Regional-Kolloquium, Leipzig
gemeinsam mit
VDI - Hallescher Bezirksverein, Arbeitskreis Verfahrenstechnik
Universität Leipzig, Fachbereich Technische Chemie

Wann: 12. Oktober 2006, 14.00 Uhr
Wo: Universität Leipzig, Fakultät für Chemie & Mineralogie,
Hörsaal 15, Johannisallee 29, 04103 Leipzig
Ansprechpartner VDI: Dr.-Ing. R. Oertel, Halle / Saale, rooertel@dow.com

Kautschuk und Kunststoffe im Automobilbau

Neue innovative Polymerisationsverfahren für Synthesekautschuk
J. Kiesekamp, Dow Olefinverbund GmbH, Schkopau

Reifen heute - „Commodity" oder High-Tech-Produkt
Dr. C. Recker, Continental AG, Hannover

Innovative Kunststoff-Composites im Automobil
Dr. M. Busch, Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik, Halle

Anforderungen an Kautschuk und Kunststoffe im Automobilbau
N.N.

Verwertung von Altfahrzeugen unter besonderer Berücksichtigung der Kunststoffe
Dr.-Ing. F. Lehnert, BMW Group AG, München

Moderation: Dr.-Ing. R. Oertel, VDI-Arbeitskreis Verfahrenstechnik Mitteldeutschland, Halle / Saale

Nach der fachübergreifenden Diskussion gegen 18 Uhr gemeinsamer Erfahrungsaustausch bei Bier und Brötchen.

Cluster Chemie/Kunststoffe intensiviert Kooperationen mit Frankreich

Freitag, der 29. September 2006

Cluster Chemie/Kunststoffe intensiviert Kooperationen mit Frankreich Freitag, der 29. September 2006
Das Cluster Chemie/Kunststoffe präsentierte sich am Donnerstag beim deutsch-französischen Wirtschaftsclub in Leipzig. Die Clustermanagerin der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland, Peggy Padur, sprach zum Thema der Wachstumsregion Mitteldeutsches Chemiedreieck. Dabei ging es insbesondere um die Rolle französischer Unternehmen in diesem Prozess.

„Die Chemiestandorte Mitteldeutschlands sind anerkannte Partner im Netzwerk der europäischen Chemieregionen ECRN. Dennoch streben wir eine Intensivierung der Kooperationen mit den französischen Chemieunternehmen und Standorten an“, so Padur. Sie begründete dieses Vorhaben mit der Rolle französischer Investitionen, unter anderem von Air Liquide in Böhlen, der TOTAL Raffinerie Mitteldeutschland und Linde AG in Leuna in den letzten 10 Jahren.

Im Anschluss an den Gastvortrag gab es rege Diskussionen - z.B. zu den Rahmenbedingungen für Ansiedlungen ausländischer Investoren an Chemiestandorten. Des Weiteren wurde die Fachkräftesicherung für die Chemische Industrie und die Kunststofftechnik diskutiert.

Pascal Glavier von der Universität Leipzig erklärte, dass die Kontakte zu den Kunststoffnetzwerken in Mitteldeutschland von besonderem Interesse für die französischen Unternehmen seien. Im Rahmen des Projektes „Wirtschaftsfranzösisch für Handelshochschule und Universität - Techniker für Kunststofftechnik“ bestünden bereits sehr gute Kontakte zu französischen Unternehmen, so Glavier.

Von den Unternehmen Air Liquide Deutschland GmbH und Leipzig-Miltitz Duft- und Aroma GmbH wurde die Veranstaltung zugleich genutzt, der Clustermanagerin Padur einen „Letter of Intent“ zur Mitwirkung im länderübergreifenden Cluster Chemie/Kunststoffe zu übergeben.

Tag der Forschung 2006 an der Hochschule Merseburg (FH)

Donnerstag, der 09. November 2006

Der Tag der Forschung vermittelte mit seinem Programm auch in diesem Jahr einen Überblick über die Forschungs- und Transferleistungen der Hochschullehrer, Mitarbeiter und Studenten der Fachbereiche und An-Institute. Zu dem Referenten des Fachprogramms gehörten Prof. Dr. Wolfgang Berg, Fachbereich Soziale Arbeit.Medien.Kultur, Prof. Dr. Thomas Rödel, Fachbereich Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie Prof. Dr. Michael Schenke und Michael Brutscheck, Fachbereich Informatik und Kommunikationssysteme.

Eröffnet wurde die Veranstaltung traditionell von Prof. Dr. Jörg Kirbs, langjähriger Prorektor für Forschung, Wissenstransfer und Existenzgründung der Hochschule Merseburg (FH). Hier nutzte er die Gelegenheit und warb beim Publikum zum wiederholten Male für das Kompetenznetzwerk für angewandte und transferorientiert Forschung (KAT), mit dem die Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt ihre Forschungs- und Transferleistungen bündeln und somit stärken.

Als Gast im Hauptvortrag sprach Prof. Dr. Martin Rosenfeld vom Institut für Wirtschaftsforschung Halle über die Anforderungen der Region an die Hochschule. Hier wurden Fragen behandelt wie die nach der Rendite von Hochschulen, also der Legitimation ihrer öffentlichen Finanzierung, Hochschulen als Haltefaktoren der negativen demografischen Entwicklung, dem Thema des Rückbaus von Hochschulen aus eben demselben Grund und der Konkurrenz unter den Hochschulen selbst durch die Exellenzoffensive des Bundes. Hochschulen erfüllen, so verdeutlichte Prof. Rosenfeld, vielfältige Aufgaben in ihrem Umfeld. Sie versorgen nicht nur die Region mit Humankapital. Sie sorgen daneben auch für den regionalen und überregionalen Wissensaustausch und bringen in ihrer Funktion als Arbeitgeber Geld in die Region.

Interessant war die Information, dass die meisten Unternehmen in Sachsen-Anhalt nicht mehr als 19 Beschäftigte haben. Dem geschuldet hätten, so sagte Prof. Rosenfeld, die meisten Unternehmen vor Ort eher Bedarf an der Nutzung der hochschuleigenen Infrastrukturen als an ihren Angeboten wie Wissenstransfer und Weiterbildung. Trotzdem sei es aus Sicht der Hochschulen notwendig, sich diesem Umstand nicht zu sehr hinzugeben, da eben der Austausch von Wissen eine wichtige Funktion der Hochschulen ist. Gerade so genannte „Exotenfächer“ sorgen dafür, dass neues Wissen entstünde.

Als ein Höhepunkt des Tages wurden im Anschluss an die Fachvorträge die Forschungssonderpreise 2006 der Hochschule Merseburg (FH) verliehen sowie die ersten Studierenden benannt, deren Studium von der DOW Olefinverbund GmbH künftig für je sechs Monate durch ein Leistungsstipendium in Höhe von 250,- Euro unterstützt wird.

Ausgezeichnet mit den Forschungssonderpreisen wurden Mario Reinsdorf vom An-Institut Fluid- und Pumpentechnik (FPT) sowie Prof. Dr. Michael Winkler, Fachbereich Ingenieur- und Naturwissenschaften. Mario Reinsdorf studierte in Merseburg bis zum Diplom 2004 Mechatronik. Seit dem ist er beim FPT beschäftigt. Nach bereits einem Jahr fiel er durch besonders gute Studienleistungen auf. Im Rahmen seiner Arbeit löste er in diesem Jahr mit Bravour zwei Aufgaben für die industrielle Anwendung in deutschen und österreichischen Unternehmen. Eine der beiden Lösungen ist patentfähig.

Prof. Michael Winkler doziert seit 1993 an der Hochschule Merseburg (FH) im Bereich Umweltschutztechnik. Er betreute in dieser Zeit 18 Forschungsvorhaben und warb damit rund 700.000 Euro an Drittmitteln für die Hochschule ein. Prof. Winkler hält 16 Patente und betreut pro Jahr acht bis zehn Diplomanden.

Die ersten, durch ein Leistungsstipendium der DOW-Olefinverbund GmbH in Höhe von 250,- Euro für zunächst ein halbes Jahr geförderten Studierenden der Hochschule Merseburg (FH), heißen Janine Hennig und Thomas Flucke. Diese Entscheidung traf ein extra dafür zusammengetretenes Gremium aus Vertretern von DOW und der Hochschule nur einen Tag vor dem Tag der Forschung. Janine Hennig studiert Physikalische Technik und Informationsverarbeitung, Thomas Flucke Mechatronik. Beide wurden 2003 an der Hochschule immatrikuliert und fielen durch ihre hervorragenden Studienleistungen auf .

Über dieses Tagungsprogramm hinaus nutzen die Studierenden der Hochschule rege die Gelegenheit, Unternehmen und Non-Profit-Einrichtungen aus der Region auf der Stellen- und Praktikumsbörse kennen zu lernen. Zum Ausklang des Tages wurden die Teilnehmer wieder herzlich in die Gaststätte „Merseburger Rabe" zum traditionellen Rabenstammtisch eingeladen. Dieses Jahr stand diese besondere Gesprächsrunde unter dem Motto „Gestaltung des Wissenstransfer Hochschule - Praxis“.

Clusterboard Chemie/Kunststoffe diskutiert Branchenkonferenz

Freitag, der 24. November 2006

Clusterboard Chemie/Kunststoffe diskutiert Branchenkonferenz Freitag, der 24. November 2006
Auf seiner Sitzung beim thüringischen Kunststoffhersteller GRAFE Gruppe hat das Clusterboard Chemie/Kunststoffe die weitere Vorbereitung der von der Bundesregierung geplanten Branchenkonferenz besprochen.

Schwerpunkt der Beratungen waren insbesondere die Mitwirkung Thüringens im länderübergreifenden Cluster und die inhaltliche Vorbereitung der für das kommende Jahr stattfindenden Branchenkonferenz Chemie/Kunststoffe Ostdeutschland.

Clustersprecher Dr. Christoph Mühlhaus, Geschäftsführer der Dow Olefinverbund GmbH, stellte die inhaltlichen Schwerpunkte der Konferenz vor und diskutierte diese mit Clusterboardmitgliedern und Verbänden. Bisherige Schwerpunkte in 4 Foren sind:

- Forum I „Globalisierung der Energie- und Rohstoffsicherung“
-Forum II „Sicherung von Fach- und Führungskräften“
-Forum III „Zusammenarbeit der Chemieregionen in Europa“
-Forum IV „Verbesserung von Wertschöpfungsketten durch Ausbau und Vernetzung der ostdeutschen Kompetenzzentren, Netzwerke sowie Cluster in den Bereichen Chemie und Kunststoffe“

Nähere Details zu den Themen gilt es, in Absprache mit der Bundesregierung zu klären. Die am Clusterprozess beteiligten Unternehmen können bis zur nächsten Sitzung Ideen zur Konferenz bei der Clustermanagerin Peggy Padur* einreichen.

Des Weiteren hob Dr. Christoph Mühlhaus hervor, dass die Teilnahme der entsprechenden Verbände der Branche - Gesamtverband der Kunststoffverarbeitenden Industrie und der Verbände Nordostchemie e.V. (GKV) - von besonderer Bedeutung sei und eine neue Qualität für den länderübergreifenden Clusterprozess darstelle. Bereits auf der Vorstandssitzung des VCI Nordost hatte Dr. Christoph Mühlhaus die Möglichkeit genutzt, die VCI-Mitglieder über den aktuellen Stand des Clusterprozesses zu informieren.


Foto: Dr. Christoph Mühlhaus, Geschäftsführer Dow Olefinverbund GmbH und Clustersprecher Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland

Der Geschäftsführer der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland Klaus Wurpts berichtete auf der Clusterboardsitzung, dass die Wirtschaftsinitiative auch im kommenden Jahr die Anschubfinanzierung für Organisation und Management des Clusters Chemie/Kunststoffe fortsetzen wird. Zudem stellte er den IQ Innovationspreis Mitteldeutschland vor, der mit dem Prof-Johannes-Nelles-Preis der Dow Olefinverbund GmbH einen attraktiven Preis für Innovationen aus der mitteldeutschen Chemie/Kunststoffe-Industrie bietet. Die Wirtschaftsinitiative hofft als Veranstalter des Wettbewerbes darauf, dass gerade die Netzwerke potenzielle Bewerber ansprechen und den IQ aktiv unterstützen.

An der Sitzung haben 28 Mitglieder des mitteldeutschen Clusterboards Chemie/Kunststoffe teilgenommen. Das Treffen fand statt im Hause der GRAFE Gruppe auf Einladung von Clustersprecher Dr. Christoph Mühlhaus sowie dem Geschäftsführer der GRAFE Gruppe, Herr Matthias Grafe und der Geschäftsführerin von PolymerMat e.V., Frau Victoria Ringleb. PolymerMat bildet zusammen mit der Fördergemeinschaft für Ploymerentwicklung Polykum e.V. und dem clusterübergreifenden Netzwerk Automobilzulieferer Kunststofftechnik Sachsen (AMZ-K) das mitteldeutsche Kunststoffnetzwerk. Auf der Tagesordnung stand zudem die Vorstellung der PolymerMat und des Forschungs- und Entwicklungsnetzwerks micromold.net. Herr Matthias Grafe nutzte die Gelegenheit über sein Unternehmen zu informieren und lud die Gäste zur Werksbesichtigung ein.

Die nächste Clusterboardsitzung findet im Januar 2007 in Schkopau zum Thema Innovationscluster statt.

Weitere Informationen:
Cluster Chemie/Kunststoffe
GRAFE Gruppe
PolymerMat e.V.
Polykum e.V.
AMZ-K
micromold.net
VCI Nordost
GKV e.V.

Zwei Leibnitz-Preise gehen nach Halle

Donnerstag, der 07. Dezember 2006

Halle (Saale). Prof. Patrick Bruno und Prof. Peter Gumbsch werden jeweils mit dem höchstdotierten deutschen Förderpreis ausgezeichnet. Der aus Paris stammende Bruno ist geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für Mikrostrukturphysik in Halle und Honorarprofessor an der Martin-Luther-Universität. Die Auszeichnung erhielt der 42-jährige Wissenschaftler für seine Arbeiten zur Theorie des Magnetismus von Festkörpern. Dieser Bereich gehört noch immer zu den schwierigsten Gebieten der Festkörperphysik. Gumbsch bekommt die Ehrung für seine herausragenden Forschungsleistungen im Bereich der Verformungs- und Bruchprozesse von Werkstoffen. Der 44-Jährige leitet das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Halle und Freiburg. Die Deutsche Forschungsgesellschaft vergibt den Leibnizpreis, der mit einer Fördersumme von jeweils 2,5 Millionen Euro verbunden ist, einmal im Jahr.

Ansprechpartner:
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