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Cluster Chemie/Kunststoffe treibt die strategische Clusterentwicklung voran

Mittwoch, der 07. September 2005

Cluster Chemie/Kunststoffe treibt die strategische Clusterentwicklung voran Mittwoch, der 07. September 2005
Die Entwicklung eines Cluster-Arbeitsplanes und eine bessere Außendarstellung waren die wichtigsten Themen des Clusterboards Chemie/Kunststoffe am Mittwoch. Weitere Themenschwerpunkte bildeten die bevorstehende Kooperationskonferenz sowie die Branchenkonferenz Anfang Februar 2006.Als Gastgeber eröffnete Andreas Hiltermann von der InfraLeuna Infrastruktur und Service GmbH die Sitzung und freute sich über das große regionale Interesse für das Clusterboard. 19 Teilnehmer waren anwesend, darunter Vertreter der Wirtschaftsministerien aller drei Länder. Auch Rolf Gohdes vom Industrial Investment Council Berlin (IIC) nahm in seiner Funktion als "Vizepräsident Chemicals & Life Sciences" teil.

Im Zuge der Diskussion zu Zielen und Arbeitsschwerpunkten des weiteren Clusterprozesses zog Dr. Gunthard Bratzke vom Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung (isw) eine positive Zwischenbilanz: "Das Cluster Chemie/Kunststoffe unterscheidet sich von anderen Clustern dahingehend, dass es auf bestehenden Strukturen aufbaut. Das bietet eine sehr gute Grundlage für Kooperationen auf europäischer Ebene. Ein Beispiel hierfür ist die Teilnahme von Vertretern unseres Clusters am Dritten Chemiekongress Europäischer Chemieregionen in Mailand (www.ecrn.net), der am 6. Oktober stattfinden wird." Ein Baustein der Weiterentwicklung des Clusters, so Bratzke, müsse die gemeinsame Außendarstellung sein. Das Cluster müsse sich auch in Europa noch stärker präsentieren.
Im Anschluss an die Diskussion setzte sich das Clusterboard mit Instrumenten und Methoden auseinander, um das Cluster öffentlichkeitswirksamer darzustellen. Eine neue Arbeitsgemeinschaft soll entsprechende Produkte entwickeln, unter anderem gehört dazu ein Cluster-Atlas mit Informationen unter anderem zu den Unternehmen und Forschungsinstitutionen. Die nächste Sitzung des Clusterboards Chemie/Kunststoffe findet am 14. Oktober 2005 in Halle statt.

Das Cluster Chemie/Kunststoffe bereitet sich auf Konferenzen vor

Freitag, der 14. Oktober 2005

Bei der Sitzung des Clusters Chemie/Kunststoffe im isw Institut gGmbH in Halle/Saale stand die Vorbereitung von zwei Konferenzen im Vordergrund: Bei der Mitteldeutschen Kooperationskonferenz am 8. November in Jena sind vor allem die Mikro-Netzwerke gefragt, im kommenden Jahr 2006 das ganze Cluster bei der Branchenkonferenz des Bundes. Clustersprecher Dr. Christoph Mühlhaus (Dow Olefinverbund GmbH) berichtete vom Stand der Vorbereitungen, die vom Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt in Zusammenarbeit mit dem Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI) Nordost und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) koordiniert werden. Auf der Branchenkonferenz sollen mehrere Workshops angeboten werden. Außerdem bekam Mühlhaus Anregungen des Clusterboards mit auf den Weg - er soll die Interessen des Clusters in Magdeburg vertreten.

Unternehmensbefragung des IWH Halle zu Kooperations- und Netzwerkbeziehungen im Cluster Chemie / Kunststoffe

Freitag, der 09. Dezember 2005

Das Regionenmarketing Mitteldeutschland unterstützt die Unternehmensbefragung des IWH Halle zum Thema "Kooperations- und Netzwerkbeziehungen" im Cluster Chemie / Kunststoffe. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie diese Befragung unterstützen, indem Sie den unten zum Download bereitstehenden Fragebogen ausfüllen und ihn anschließend an walter.komar@iwh-halle.de zurücksenden könnten. Vielen Dank für Ihre Mitarbeit!

Kontakt:

Dr. Walter Komar
eMail: walter.komar@iwh-halle.de
Tel.: 0345 / 775 38 61

Cluster Chemie/Kunststoffe bereitet Branchenkonferenz vor

Freitag, der 16. Dezember 2005

Zur Sitzung des Clusterboards Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland am Mittwoch, den 14. Dezember 2005, bewertete der Clustersprecher Dr. Christoph Mühlhaus die Mitteldeutsche Kooperationskonferenz vom 08. November 2005 als Erfolg. Die Konferenz sei zudem ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Branchenkonferenz Chemie/Kunststoffe, die die Bundesregierung im kommenden Jahr in Magdeburg veranstalten möchte. Laut Mühlhaus, Geschäftsführer der Dow Olefinverbund GmbH, konnte im Zuge der Konferenz die bereits vorhandene, intensive Netzwerkarbeit im Cluster Chemie/Kunststoffe sowie die Zusammenarbeit mit einzelnen Netzwerken noch weiter verbessert werden. So bekundete auch der Geschäftsführer von Reactive Wet Coating, Dr. Watzke, nach der Vorstellung der Initiative aus dem Raum Bitterfeld-Wolfen, (Sachsen-Anhalt) Interesse an einer künftigen Mitarbeit.

Mit Blick auf die Branchenkonferenz im Februar 2006 befassten sich die Teilnehmer des Weiteren mit dem aktuellen Sachstand der vom Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt geleiteten Arbeitsgruppe. Nach Auffassung des Clusterboards sollte eine stärkere Förderung von Forschung und Innovationen einen wichtigen Schwerpunkt der Konferenz bilden.

Wie stark Regionen von Investitionen in Forschung und Entwicklung profitieren können, zeigte unter anderem die Besichtigung des Fraunhofer Pilotanlagenzentrums für Polymersynthese und -verarbeitung (PAZ) im Vorfeld der Sitzung. Vertreter einer belgischen Unternehmensdelegation beurteilten das Zentrum im ValuePark Schkopau als modernstes seiner Art in ganz Europa. Damit verfüge die Region Mitteldeutschland im internationalen Wettbewerb über einen hervorragenden Standortfaktor.

Als wichtigen Schritt für die strategische Weiterentwicklung der Clusteraktivitäten präsentierte Clustersprecherin Peggy Padur den Internetauftritt des Clusters Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland (www.cluster-chemie-kunststoffe.de). Darüber hinaus befindet sich ein so genannter "Clusteratlas" in Bearbeitung, der sowohl die Struktur und Organisation des Clusters, als auch Möglichkeiten zur Mitwirkung innerhalb der gesamten Region aufzeigen soll. Geplant ist die Veröffentlichung der Publikation zur Branchenkonferenz im Februar 2006.

Thema der Sitzung war auch die mittelfristige Finanzierung des Clustermanagements. Die Mitglieder des Clusterboards sehen die GA-Förderung aufgrund ihrer Ausgestaltung nicht als geeignet für den länderübergreifenden Clusterprozess. Stattdessen werde man auch nach weiteren Möglichkeiten suchen, wie angesichts der sich verändernden EU-Förderungsbestimmungen eine mittelfristige Finanzierung des Clustermanagements gewährleistet werden kann.

Auch Regionenmarketing-Geschäftsführer Wurpts machte deutlich: "Langfristiges Ziel unserer Initiative ist die Selbständigkeit der strukturbestimmenden Cluster in Mitteldeutschland zu erreichen. Die bisherigen Erfolge im länderübergreifenden Clusterprozess beweisen die Richtigkeit des eingeschlagenen Weges."

Zum Abschluss der Gespräche bedankte sich Dr. Mühlhaus bei den Mitgliedern des Clusterboards für deren hervorragende und engagierte Arbeit. Er zeigte sich zuversichtlich, dass sich der Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland auch langfristig weiter erfolgreich entwickeln werde und die strukturbestimmende Funktion der Branche für ganz Mitteldeutschland auch weiterhin nachhaltig gestärkt werden könne.

Mitteldeutschland steht im Rahmen der Bundesinitiative „Deutschland – Land der Ideen” an insgesamt 45 Tagen des Jahres 2006 im Blick der Öffentlichkeit

Dienstag, der 20. Dezember 2005

Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Fußballweltmeisterschaft in Deutschland wurde die Kampagne „Deutschland – Land der Ideen“ initiiert. Die Initiative wird von der Wirtschaft, stellvertretend durch den Bundesverband der deutschen Industrie und führenden Unternehmen, sowie von der Bundesregierung getragen. Schirmherr der Initiative ist Bundespräsident Horst Köhler. Im Zuge eines bundesweiten Wettbewerbs wurden 365 „Orte im Land der Ideen“ ausgewählt. Im Jahr 2006 wird an jedem Tag ein neuer Ideenort der Öffentlichkeit vorgestellt. Mitteldeutschland ist mit 45 Orten (Sachsen-Anhalt: 14, Sachsen: 24 und Thüringen: 7) an der Initiative beteiligt.
Auch zum Thema Chemie konnte Mitteldeutschland punkten. So wird beispielsweise am Samstag, den 07.01.2006 zur Eröffnung der Ausstellung „70 Jahre Farbfilm aus Wolfen“ in das Industrie- und Filmmuseum in Wolfen geladen. Am Donnerstag, den 19.01.2006 dreht sich alles um kleine Tabletten. Die Bayersparte Healthcare lädt zur Führung durch eine der modernsten Tablettenproduktionsanlagen der Welt.
Weiterführende Informationen finden Sie im Internet unter www.landderideen.de .

Mehr Informationen zur Bayer Bitterfeld GmbH finden Sie hier.