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Wertschöpfungskette – Große Entwicklungschancen

  • Stärken bei Erforschung und Verarbeitung von Polymeren
  • Forscher, Produzenten und Verarbeiter finden zusammen

Die Stärken der mitteldeutschen Chemie- und Kunststoffindustrie liegen vor allem in der Erforschung und Verarbeitung von Polymeren. Es existieren die besten Voraussetzungen, Wertschöpfungsketten von der Forschung über die Produktion von Ausgangsstoffen bis hin zu den Endprodukten zu organisieren. Die Region ist nicht nur eine Wiege der internationalen Chemieforschung, in Schkopau wurde 1937 auch zum ersten Mal in der Welt Synthesekautschuk nach dem Emulsionsverfahren in einer großtechnischen Anlage hergestellt. Heute werden bei der Dow Olefinverbund GmbH fünf unterschiedliche Verfahren zur Polymerisation von Synthesekautschuk genutzt und vom Forschungsbereich unterstützt.

Die Möglichkeit, in Mitteldeutschland die gesamte Wertschöpfungskette vom Ausgangsstoff bis zum Endprodukt als Gegenstand für die Forschung heranzuziehen, führt Großunternehmen der Polymersynthese, mittelständische polymerverarbeitende Betriebe und Forschungseinrichtungen zusammen. Sie können Ziele der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten gemeinsam verfolgen. Zur besseren Integration von kleinen und mittleren Unternehmen spielen Netzwerkstrukturen der Kunststoffverarbeiter eine zentrale Rolle. Die Gestaltung von Wert-schöpfungsketten birgt die Möglichkeit, die Wettbewerbsfähigkeit im Bereich Polymertechnologien nachhaltig zu verbessern, indem die schon in großem Maße vorhandenen Kompetenzen auf Themenfelder konzentriert werden, die für die wirtschaftliche Entwicklung wesentlich sind. Die Entwicklung neuer Kunststoffprodukte mit verbesserten Eigenschaften und innovativen Synthese- und Verarbeitungstechnologien steht hierbei im Vordergrund.

Grafik Wertschöpfungskette

Grafik Wertschöpfungskette
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