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Rahmenbedingungen – Günstig für Chemie und Kunststoffe

  • Kurze Genehmigungsfrist ist Markenzeichen
  • Internationale Logistikdrehscheibe entsteht

Mitteldeutschland verfügt über eine große Zahl von gut ausgebildeten und motivierten Menschen. Viele von ihnen warten auf die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Gegenüber neuen Heraus-forderungen sind sie aufgeschlossen. Aufgrund der langen Tradition der chemischen Industrie in Mitteldeutschland genießt die Branche eine sehr hohe Akzeptanz in der Bevölkerung.

Investoren können darüber hinaus auf bereits bewährte Netzwerkstrukturen zurückgreifen. Der Bezug von Ressourcen ist durch einen Rohstoffverbund sichergestellt. Wichtige Standorte der Chemie haben sich zu Chemieparks profiliert, die sich durch eine hochwertige Infrastruktur auszeichnen. Sie bieten den in ihnen beheimateten Firmen das gesamte Spektrum von chemietypischen Dienstleistungen zu vergleichsweise niedrigen Kosten an. Die Konzentration der dort ansässigen Unternehmen auf ihre Kerngeschäfts-felder verbessert deren Wettbewerbssituation. Alle sechs Chemieparks werben um neue Investoren. Sie bieten voll erschlossene und attraktive Ansiedlungsflächen, die den unterschiedlichsten Ansprüchen künftiger Investoren gerecht werden. Die Region gehört zu den Gebieten mit den großzügigsten Fördersätzen in der Europäischen Union. In dieser höchsten Förderklasse können Unternehmen Investitionshilfen von bis zu 30 Prozent bekommen. Bei kleinen und mittleren Unternehmen beträgt der maximale Fördersatz sogar 45 Prozent.

Mitteldeutschland besitzt eine strategisch günstige Position. Es liegt im Herzen des „neuen“ Europas, das durch die EU-Beitrittsländer entstanden ist. Dieser strategische Lagevorteil befähigt die Region, in absehbarer Zeit zu einer internationalen Logistikdrehscheibe zu werden. Dafür sorgt nicht nur das gut ausgebaute, dichte Autobahn- und Schienennetz.

Auch durch den Interkontinentalflughafen Leipzig/Halle mit einer 24-Stunden-Betriebserlaubnis sowie zwei Start- und Landebahnen ist die Region hervorragend in europäische Verkehrsströme eingebunden. Weltkonzerne wie die Logistiktochter der Deutschen Post, DHL, nutzen bereits diesen Vorteil. Davon wird auch das Cluster Chemie / Kunststoffe profitieren. Von ihm aus können Waren auf dem schnellsten Wege zu allen Orten der Welt transportiert werden. Von dem künftigen Airport Berlin Brandenburg International (BBI) werden bedeutende Impulse für ganz Ostdeutschland ausgehen.
Mitteldeutschland bietet eine Reihe herausragender so genannter weicher Standortbedingungen in den Bereichen Kultur, Bildung und Tourismus. In Leipzig können in der internationalen Schule die Kinder ausländischer Mitarbeiter optimal betreut werden. Attraktive Städte wie Leipzig, Halle, Erfurt, und Gera sowie Potsdam und Berlin bieten eine hochwertige Lebenskultur. Sie vereinen zum Teil eine über 1000-jährige Geschichte mit moderner Lebensweise. Die Theater-, Oper-, Hochschul- oder Sportlandschaft ist ebenso reichhaltig wie das Immobilienangebot. Mitteldeutschland wird als Wohnort deshalb immer beliebter.

Investoren aus dem In- und Ausland können mit günstigen staatlichen Förderbedingungen rechnen. Effizient arbeitende Verwaltungen zeichnen sich durch schnelle und unbürokratische Hilfe aus. Kurze Genehmigungsfristen für Investitionen sind zu einem Markenzeichen der Region geworden.

In der chemischen Industrie wurde mit dem so genannten
„Strategiedialog“ zwischen der Wirtschaft und den Landesregierungen ein Politikstil gefunden, mit dem Probleme erkannt, Lösungen entwickelt und verwirklicht werden. Das hat sich nachhaltig auf die Verbesserung der Wettbewerbsstrukturen in der Chemie/ Kunststoff-branche ausgewirkt. Mitteldeutschland bietet so auf vielen Feldern attraktive Bedingungen für neue Investoren aus dem In- und Ausland.