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Synergien – Zukunftscluster legen höheren Gang ein

  • Kooperation über Länder und Branchen hinweg
  • Zusammenarbeit mit weiteren Netzwerken

Die Zusammenarbeit im Cluster Chemie/Kunststoffe über Ländergrenzen hinweg bietet Chancen, zwischen den Akteuren verstärkt Synergien frei zu setzen. Dadurch kann nach Auffassung von Clustersprecher Christoph Mühlhaus die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Hochschulen nachhaltig unterstützt werden.

„Die Verflechtung des Clusterprozesses mit Entwicklungen in der Automobilindustrie, in der Biotechnologie, der Logistik, dem Maschinen- und Anlagenbau lösen neue Impulse für die Entwicklung Ostdeutschlands aus“, sagt Mühlhaus. Eine besonders enge Verflechtung gibt es bereits zu den Automobilbauern in Mitteldeutschland. Prominente Fahrzeughersteller und deren Zulieferer haben sich zum Automotive Cluster Ostdeutschland (ACOD) zusammengeschlossen. Sie verfolgen ähnlich anspruchsvolle Ziele wie das Chemiecluster. Denn auch die Automobilproduktion ist traditionell sehr stark in der Region verankert. Diese Tradition wurde mit vielen Investitionen namhafter Konzerne wie Volkswagen, Opel, BMW und Porsche wiederbelebt. Im Sog dieser Großinvestitionen erstarkte auch die Zuliefer-industrie. Besonders die Kunststoff verarbeitende Industrie und die entsprechende Forschung erlebte mit dem Wachsen der Automobil-produktion in Mitteldeutschland einen Aufschwung.

In den zurückliegenden Jahren fanden immer neue Kunststofflösungen den Weg in das Automobil. Die ständigen Verfahrens- und Produktentwicklungen erlauben es, den Anteil an Kunststoff im Auto fortlaufend zu erhöhen. Viele oftmals völlig neuen Eigenschaften der Kunststoffe bieten dabei eine Reihe von Vorteilen gegenüber herkömmlichen Materialien. So bietet die Verbindung den beiden Netzwerken große Chancen. Eine auf Innovationen ausgerichtete Kunststoffbranche kann ein Wachstumstreiber für Mittel-deutschland sein.

Der Clusterprozess unterstützt dabei sowohl den Bereich Chemie / Kunststoffe als auch das Ausnutzen möglicher Synergien zum Fahrzeugbau. Gemeinsam können beide Cluster einen Gang höher schalten. Ähnliche Aussichten eröffnen sich auch in der Zusammenarbeit mit Clustern der Biotechnologie und Life Science Branche, der Solarindustrie sowie der Ernährungswirtschaft.